Zugfahrkarte von Ingrid Lehmann und ihrer Mutter von Danzig nach Chemnitz vom 25. Januar 1945 (Bild: Stadtarchiv Troisdorf)

Podcast

"Unbegrenzt haltbar - der Podcast aus dem Stadtarchiv Troisdorf"

Zum bundesweiten Digitaltag am 24. Juni 2022 startete das Stadtarchiv seine neue Podcast-Reihe "Unbegrenzt haltbar - der Podcast aus dem Stadtarchiv Troisdorf"! Warum haben wir uns für den Titel "Unbegrenzt haltbar" für die neue Podcast-Reihe entschieden? Uns kommt es als Archivarin und Archivar darauf an, damit auf die dauerhafte Archivierung der Unterlagen in unserer Einrichtung hinzuweisen. Eine solche - möglichst unbegrenzte - Haltbarkeit oder Verfügbarkeit zu erreichen, ist ein zentrales Anliegen im Umgang mit Archivalien. In diesem Sinne verstehen wir den Podcast auch als unbegrenzt haltbar bzw. abrufbar!

Wir möchten Euch/Ihnen mit diesem neuen Format einen anderen Zugang zur Troisdorfer Stadtgeschichte und den Erlebnissen der hier lebenden Bewohner präsentieren.

Wir wünschen Euch/Ihnen viele neue Erkenntnisse!

3. Podcast-Folge: "Wenn Flüsse anklopfen"

Unsere Praktikantinnen Annette Dittrich (links) und Antonia Pulselli (rechts) bei der Aufnahme der 3. Podcast-Folge (Bild: Stadtarchiv Troisdorf)
Unsere Praktikantinnen Annette Dittrich (links) und Antonia Pulselli (rechts) bei der Aufnahme der 3. Podcast-Folge (Bild: Stadtarchiv Troisdorf)

Wie der Titel der dritten Folge erahnen lässt, geht es diesmal um einen historischen Blick auf das Thema Hochwasser in Troisdorf, Sieglar und Umgebung. Erarbeitet und vertont wurde die Folge von unseren Praktikantinnen Annette Dittrich und Antonia Pulselli.


... die Folge erscheint hier demnächst. Seid gespannt!

2. Podcast-Folge: "Angekommen und angenommen?"

Johanneskirche der Evangelischen Kirchengemeinde in Troisdorf (Bild: Stadtarchiv Troisdorf)
Johanneskirche der Evangelischen Kirchengemeinde in Troisdorf (Bild: Stadtarchiv Troisdorf)

Die zweite Podcast-Folge ist mit der Frage "Angekommen und angenommen?“ überschrieben und knüpft thematisch und chronologisch an unsere erste Folge (siehe unten) an, in der es um die Fluchterfahrungen der geborenen Danzigerin und heutigen Troisdorferin Ingrid Lehmann geht. Hört gerne zunächst mal in die erste Folge rein!

Wir knüpfen also dort an und möchten Euch/Ihnen ein wenig den weiteren Lebensweg und die Erfahrungen von Frau Lehmann als evangelische Heimatvertriebene und die Entwicklung ihres Ankommens und Heimischwerdens im Rheinland bzw. in Troisdorf näherbringen.  

Nebenstehend sowie als Hintergrundbild für das Podcastvideo auf YouTube wurde von uns ein Foto der Johanneskirche, der evangelischen Stadtkirche in Troisdorf, verwendet (siehe unten). Im Engagement in der evangelische Kirchengemeinde Troisdorf fand Frau Lehmann als evangelische Heimatvertriebene Halt und neue Freunde und Bekanntschaften. Auch ihren Ehemann lernte sie dort kennen.


1. Podcast-Folge: "Bruchbilder meiner Flucht"

Ingrid Lehmann mit einem Erinnerungsstück: einem kleinen geschnitzten Holzkreuz von Weihnachten 1945, das ihre Großeltern aus einem Kopenhagener Flüchtlingslager mitbrachten (Bild: Stadtarchiv Troisdorf)
Ingrid Lehmann mit einem Erinnerungsstück: einem kleinen geschnitzten Holzkreuz von Weihnachten 1945, das ihre Großeltern aus einem Kopenhagener Flüchtlingslager mitbrachten (Bild: Stadtarchiv Troisdorf)

Diese erste Podcast-Folge trägt den Titel "Bruchbilder meiner Flucht" und beschäftigt sich mit der Flucht von Ingrid Lehmann, die im Januar 1945 zusammen mit Ihrer Mutter und Tante ihre Geburtsstadt Danzig für immer verließ und nach mehreren Stationen 1953 in Troisdorf eine neue Heimat fand. Dies hat ihr Leben und das ihrer Familie nachhaltig geprägt. Frau Lehmann schildert in einem Interview eindrücklich ihre Erlebnisse und liest aus mehreren schriftlichen Quellen aus dem Familienbestand.

Unsere Intention mit dieser Folge ist es, durch die Vorstellung eines persönlichen Schicksals das damals wie heute aktuelle Thema Flucht und Vertreibung anschaulich und quellenbasiert zu vermitteln.

Als Hintergrundbild für das Podcastvideo auf YouTube wurde von uns die Zugfahrkarte von Ingrid Lehmann und ihrer Mutter von Danzig nach Chemnitz vom 25. Januar 1945 verwendet (siehe unten).