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Inklusionsbeirat

Inklusionsbeirat

Ein Netzwerk für die Inklusion

„Nicht nur reden, sondern machen!“ ist die Devise des neu gegründeten Inklusionsbeirates der Stadt Troisdorf. In einem vierstündigen Workshop haben die Mitglieder des Beirates eine Themenpalette für die zukünftige Arbeit entwickelt. Dabei zeigte sich, dass für alle Beteiligten das Thema Barrierefreiheit im sozialen Raum ein Schwerpunkt sein soll. Dazu werden Stadtspaziergänge organisiert, um Beschilderungen und barrierefreie Zugänge in Geschäfte, Fuß- und Fahrradwege sowie Schotterwege auf ihre Eignung für mobilitätseingeschränkte Menschen zu begutachten.

Dritte Stellvertretende Bürgermeisterin Angela Pollheim

Es kristallisierte sich heraus, dass die barrierefreie Mobilität noch ergänzt werden soll durch barrierefreie Kommunikation über leichte Sprache oder Vorlesefunktion auf der städtischen Homepage und mit Hilfe von Informationsflyern. Die Öffentlichkeitsarbeit über Presse und soziale Medien sei wichtig ist, außerdem Aktionstage mit Infoständen und Vorträgen.

Kontakt zu Angela Pollheim, Vorsitzende des Inlusionsbeirats Inklusionsbeirat@troisdorf.de

Sport, Freizeit, Bildung!

Wichtig ist dem Beirat die Veröffentlichung von barrierefreien Angeboten in den städtischen Begegnungsstätten sowie von inklusiven Sport- und Bildungsangeboten. Zu den „Special Olympic Games“ im Jahr 2023 hatte der Stadtrat schon beschlossen, dass Troisdorf sich als „Hosttown“ bewirbt, um Gäste aufzunehmen. Falls sie den Zuschlag erhält, wird sich der Inklusionsbeirat an der Organisation beteiligen.

„Nach einem für alle Teilnehmenden intensiven, ergiebigen und anstrengenden Nachmittag hatten wir das Gefühl, dass wir auf einem guten Weg sind. Erste Schritte zu mehr Inklusion werden getan. Wir werden ein Netzwerk bilden, mit dem Inklusion in unserer Stadt weiter im Blickpunkt bleibt und gefördert wird“, erklärte Angela Pollheim, Vorsitzende des Inklusionsbeirates.

Gemeinsames Engagement

Im Beirat beteiligen sich die Lebenshilfe Rhein-Sieg e.V., das Sozialpsychiatrische Zentrum und die Suchthilfe der Diakonie, die Wohngemeinschaft der Karren e.V., der Paritätische Wohlfahrtsverband, der Verein für inklusive Bildung RSK e.V., die Don-Bosco-Schule, die Behindertenbeauftragten der Stadt, Vertreterinnen und Vertreter aus dem Integrationsrat und aus den Ratsfraktionen sowie die Vorsitzende des Seniorenbeirats.