Fördermittel im Stadtarchiv Troisdorf werden zielgerichtet und nachhaltig verwendet

Stellfläche im Magazinraum optimal erweitert

Der LVR stellt die Fördermittel im Rahmen der Regionalen Kulturförderung bereit. Diese Förderung stellt einen wichtigen Beitrag dazu dar, die Vielfalt und Nachhaltigkeit des kulturellen Angebotes im Rheinland zu stärken und zu bewahren sowie weithin wahrnehmbar und erlebbar zu machen. Auch kommunale Archive können einen Antrag stellen. Die jeweilige Kommune stellt im Gegenzug einen ausreichenden Anteil an Eigenmitteln haushalterisch sicher. Nach der Zusicherung der Mittel können die geplanten Projekte umgesetzt, schließlich abgerechnet und ein Verwendungsnachweis erstellt werden.

Dr. Gregor Patt als zuständiger Gebietsreferent des LVR- Archivberatungs- und Fortbildungszentrums lobte die Leitung des Troisdorfer Stadtarchivs für die kontinuierlich erfolgreiche Einwerbung der Fördermittel. Die Regionale Kulturförderung sei ein gutes Werkzeug, um Großprojekte finanziell zu unterstützen. Archivarin Antje Winter konnte bereits zum dritten Mal eine LVR-Förderung in Höhe von 25.000 € erreichen. „Wir können uns glücklich schätzen, dass Rat und Verwaltung die Archivarbeit stärken und dass in Nordrhein-Westfalen nicht nur eine fundierte archivfachliche Beratung durch die Landschaftsverbände angeboten wird, sondern auch eine derart vorteilhafte und zielgerichtete Förderung existiert“, zeigt sich Antje Winter überzeugt.

Der besondere Dank der Archivleiterin gilt Herrn Dr. Patt für die kompetente und ideenreiche fachliche Beratung und Frau Loke als zuständiger Sachbearbeiterin für ihre stets hilfreiche Unterstützung. Ihren Dank richtet sie ebenfalls an das städtische Amt für Zentrales Gebäudemanagement, das der Archivarin wiederholt zur Seite stand und die verschiedenen Handwerker beauftragte, um den Magazinraum im Rathaus wiederherzurichten.

Durch den Einbau einer verfahrbaren Regalanlage 2021 konnte die ursprüngliche Stellfläche mehr als verdoppelt werden. Auch Bürgermeister Alexander Biber zeigte sich im Rahmen einer Besichtigung der Anlage sehr angetan und freute sich über den zusätzlichen Gewinn an Fläche, der nun der Stadtkasse sowie dem Standesamt zugutekommt. Waren vorher die Akten des Standesamtes an vier verschiedenen Standorten verteilt, konnte jetzt eine Zusammenführung der wichtigen Altbestände erfolgen.