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Nachnutzung der ehemaligen Bundesbahnschule in Oberlar

Specht Gruppe plant Mix aus verschiedenen Wohnformen

Einstimmig hat der Stadtentwicklungsausschuss in seiner Sitzung am 26.5.21 den Entwurf der Bremer Specht Gruppe begrüßt, auf dem 1,3 Hektar großen Grundstück der ehemaligen Bundesbahnschule in Oberlar Wohnungen und Pflegeeinrichtungen zu entwickeln.

Bürgermeister Alexander Biber hatte in den vergangenen Wochen mit dem Projektentwickler die Nachnutzung des Grundstücks an der Lindenstraße verhandelt. Biber begrüßt die Erstplanung für eine drei-bis viergeschossige Bebauung mit

  • einer Pflegeeinrichtung (90 Betten), 20 Tagespflegeplätzen, 10 altersgerechten Wohnungen und einem angegliederten, ambulanten Pflegedienst,
  • betreutem Wohnen in 15 Wohnungen,
  • 120 Wohnungen, davon 50 für Azubis und Studenten,
  • einem Parkhaus mit 220 Stellplätzen.

Die Specht Gruppe möchte das Projekt innerhalb von 18 bis 24 Monaten nach Baugenehmigung umsetzen. Nach ersten Kostenschätzungen sollen 30-40 Millionen Euro investiert werden. Bürgermeister Biber: „Die vorgeschlagene Planung entspricht unseren städtebaulichen Zielen für das Areal. Der erhaltenswerte Altbau der ehemaligen Bahnschule wird Teil der Pflegeeinrichtung. Ein Parkhaus zur Bahnseite sorgt für aktiven Schallschutz. Auch das Grün- Energie- und Mobilitätskonzept der Specht Gruppe haben uns überzeugt.“

Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens werden die Bürgerinnen und Bürger an den weiteren Planungen beteiligt.