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Spannung im Stadtteilhaus Spich:

Alien-Schleim auf fremden Planeten

„Laborchef“ Armin Radünz untersuchte mit einigen der Kinder ekligen Alien-Schleim.

Vom Heißluftballon bis zur Weltraumrakete: Spicher Kinder und Jugendliche konnten im Mitmachlabor selbst Experimente durchführen und ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Das Labor gehörte zum Sommerferienprogramm im Stadtteilhaus Spich. Laborleiter war Armin Radünz aus der Experimentierküche des EMA Mitmachlabors Bonn. Immer mit strenger Miene dabei: EMA-Maulwurf "Albert".

Der Mensch hat schon immer davon geträumt zu fliegen wie ein Vogel. Wie schaffen Vögel es, sich in die Luft zu erheben und was muss man dafür tun. Das konnten die Kinder anhand anschaulicher Versuche selbst nachvollziehen. Sie fanden gemeinsam heraus, wieso ein Heißluftballon aufsteigen kann, warum ein Segelflugzeug in der Luft bleibt und wie sich eine Rakete im luftleeren Raum vorwärts bewegt.

Aus Mülltüten wurden kurzerhand Heißluftballons hergestellt. Sogar ein Solarballon stieg empor. Wasser-Luft-Raketen flogen ebenso durch das Stadtteilhaus wie Tennisbälle und aus Stärke und Gebißreiniger entstand, kaum zu glauben, Alien-Schleim.

Mit den selbstgebauten Raketen machten die Kinder eine Reise auf einen fremden Planeten. Dort warteten unbekannte Abenteuer:  Schlummernde Unterwasservulkane wurden geweckt, schleimige Alien-Monster und schwarze Schlangen krochen durch das sonst so heimelige Stadtteilhaus. Infos zu den Ferien- und anderen Programmen im Stadtteilhaus Spich am Bleimopsplatz und im Haus FWH an der Lahnstraße, zweier Einrichtungen des städtischen Jugendamts, unter Tel. 02241/900-596.