Rathaus

Neue Stabsstelle im Troisdorfer Rathaus

Troisdorf tritt dem Gesunde Städte-Netzwerk Deutschland bei

Das Logo der Gesunden Städte.
Petra Römer-Westarp koordiniert das Projekt im Troisdorfer Rathaus.

Viele Menschen machen sich Gedanken über ihre Gesundheit. Sie wollen selbst aktiv werden um gesund zu bleiben und suchen nach den passenden Angeboten. Ob der einzelne in seelischem und körperlichem Wohlbefinden leben kann, hängt allerdings auch von äußeren Bedingungen ab. Städte und Kommunen sind deshalb gefragt ihren Teil zu einem gesunden Lebensumfeld beizutragen. Die Stadt Troisdorf will diese Herausforderung aktiv angehen. Sie ist deshalb im März dem Netzwerk der Gesunden Städte Deutschlands beigetreten.

70 Städte haben sich bislang dem Netzwerk angeschlossen. Sie engagieren sich für Gesundheitsförderung und das in einem denkbar weiten Rahmen: Dabei kann es um Bewegungsmöglichkeiten in Grünanlagen gehen, um gesundes Schulessen und Gesundheitsprojekte für sozial benachteiligte Familien, um gesundheitsgerechte Arbeitsplätze, Angebote für Senioren und vieles mehr. Auch die Stadt Troisdorf will sich in eigenen Projekten für Gesundheit einsetzen. Durch den Beitritt macht sie sich den Erfahrungsschatz der Städte im Netzwerk zu nutze, denn sie kann nun auf  Anregungen und Beratung kompetenter Partner zurückgreifen. Die Netzwerkmitglieder veröffentlichen ihre Projekte in einer speziellen Zeitschrift und treffen sich zum Austausch von Ideen und Erkenntnissen.

Herausragende Projekte der gesunden Städte werden zudem alljährlich ausgezeichnet, beispielsweise wenn es gilt, die Lebensqualität von benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu verbessern.

Damit die Bürger die Gesundheitsangebote in ihrer Stadt nutzen können, müssen sie diese allerdings erst einmal kennen. In Sachen medizinische Versorgung ist die Stadt Troisdorf bereits jetzt gut aufgestellt, mit zwei Krankenhäusern und einem dichten Netz von Ärzten und Therapeuten. Doch wie breit und vielfältig das Angebot im Bereich Gesundheit darüber hinaus tatsächlich ist, wurde bislang an keiner Stelle umfassend dokumentiert. Eines der Ziele des städtischen Engagements für Gesundheit ist es darum auch, den Bürgern einen Überblick über das Gesundheitsangebot ihrer Stadt zu verschaffen. Eine Infoplattform soll dazu aufgebaut werden.  Die Bürger sollen dort erfahren können, nicht nur wo der passende Facharzt sitzt, sondern auch wo sie  Sport- oder Entspannungsmöglichkeiten finden, wo Tipps für gesunde Ernährung zu bekommen sind und vieles mehr.

Informationen über Anbieter und Angebote müssen nun allerdings zunächst einmal gesammelt werden. Außerdem sollen Gruppen, Institutionen und Vereine, die sich in Troisdorf  für Gesundheit engagieren, miteinander vernetzt werden. Die Stadt hat dazu eine Kontaktstelle in der Verwaltung eingerichtet. Ansprechpartnerin ist Frau Dr. Petra Römer-Westarp. Sie wird die Infoplattform aufbauen.

Im Austausch mit Institutionen, Gruppen und Bürgern wird sie Projekte zur Gesundheitsförderung koordinieren.

Die Stabsstelle Gesunde Stadt der Stadtverwaltung Troisdorf ist erreichbar in der Pressestelle  bei Dr. Petra Römer-Westarp, Kölner Str. 176, 53840 Troisdorf, Raum E 60, Telefon: 02241/900174, Fax-Nr.: 02241/9008174, Mobil: 0174/9180201, E-Mail: roemer-westarpp@troisdorf.de.