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Erweiterung des St. Johannes Krankenhauses:

Bald mehr Betten für Patienten in Sieglar

1. Spatenstich: v.l. Dr. med. Rolf Handrup, Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski, Bertin Blömer, Michael Hütt und Margarete Menrath hinter dem Krankenhaus.
Entwurf des Anbaus.

Das St. Johannes Krankenhaus in Troisdorf-Sieglar hat mit der Errichtung eines Anbaus begonnen, um die Zahl der Räume und damit der Patientenbetten erhöhen zu können. Die Baukosten liegen bei rd. 2,5 Mio. Euro. Die Fertigstellung ist für Februar 2012 geplant. Dann stehen dem Krankenhaus ausreichende Bettenkapazitäten zur Verfügung. Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski nahm zum Baustart resolut den Spaten in die Hand.

Es ist noch gar nicht lange her, dass die Stationen im St. Johannes Krankenhaus umfassend saniert worden sind. So wurden im Jahr 2007 in den ehemaligen Drei-Bettzimmern Nasszellen eingebaut, die Zimmer wurden renoviert und mit neuen Möbeln und elektrischen Betten ausgestattet. Damit konnte der Komfort für die Patienten deutlich verbessert werden. Die Baumaßnahme hatte aber zur Folge, dass sich die Anzahl der aufstellbaren Betten auf knapp 200 reduzierte.

Seit Ende der Sanierung sind die Patientenzahlen im St. Johannes Krankenhaus deutlich angestiegen. Einen großen Anteil daran hat die im Herbst 2007 neu eröffnete Fachabteilung für Neurologie. Aber auch die etablierten Fachabteilungen für Innere Medizin, Allgemeine Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe entwickeln sich sehr positiv, so dass die Auslastung des Krankenhauses an vielen Tagen im Jahr bei 100% und darüber liegt.

Dies führt dazu, dass an einigen Tagen im Jahr in den Zwei-Bettzimmern häufig ein drittes Bett eingeschoben werden muss. Dies ist weder für die Patientinnen und Patienten noch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Stationen zufriedenstellend. Daher wurde im Kreis der Krankenhausbetriebsleitung der Beschluss über eine Aufstockung der Bettenkapazitäten gefasst.  

 

1.100 qm mehr Raum

Da die bestehenden Räumlichkeiten keinen Erweiterungsspielraum mehr zulassen, war klar: es muss gebaut werden. Das Kellergeschoss im Bereich der Bettenzentrale wurde bereits damals für den Aufbau zusätzlicher Räumlichkeiten geplant, so dass der Bettentrakt des Krankenhauses vom Erdgeschoss bis zur 5. Etage um 1.100 qm erweitert wird. Im Erdgeschoss wird ein Chefarztbereich für die Neurologie entstehen, in der ersten bis vierten Etage 16 Patientenzimmer mit rd. 25 Betten. Für unsere Geburtshilfe in der 5. Etage ist ein großer Gymnastikraum mit Blick auf das Siebengebirge geplant.

Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski freute sich über die Baumaßnahme, durch die die Patienten bald einen noch angenehmeren Aufenthalt im St. Johannes Krankenhaus haben werden. Beim 1. Spatenstich wurde er durch Dr. med. Rolf Handrup, Chefarzt Innere Medizin, Krankenhaus-Geschäftsführer Bertin Blömer, Architekt Michael Hütt und Pflegedienstleiterin Margarete Menrath tatkräftig unterstützt. Mehr Informationen findet man unter www.johannes-krankenhaus.com.