Schul- und Städtepartnerschaften sind sinnvoll:

Verein gab Tipps für internationale Begegnungen

Auf der Suche nach Fördermitteln für internationale Begegnungen: Vize-Bürgermeister Harald Schliekert eröffnete den Workshop im Troisdorfer Rathaus.

Internationale Begegnungen, gemeinsame Projekte mit Menschen aus anderen Ländern und die Erweiterung des eigenen Horizonts sind in allen Generationen gefragt wie nie zuvor. Das hängt nicht nur mit der EU-Erweiterung zusammen, sondern auch mit weltweiten Kontakten über das Internet und bei jungen Leuten mit der Erkenntnis, dass mehr Sprachen und mehr Wissen über andere Länder die beruflichen Chancen entscheidend verbessern können.

Aber Begegnungen im Ausland und Austauschmaßnahmen kosten Geld. Neben den kommunalen und Landesmitteln zur Förderung internationaler Begegnungen und Partnerschaften, machen sich Vereine, Schulen und Stadtverwaltungen unentwegt auf die Suche nach geeigneten „Fördertöpfen“. Das Problem ist das Wissen um die Förderquellen und die oft mühsame zeitraubende Antragstellung.

Zur praktischen Hilfestellung führten Mitarbeiterinnen des Bonner Instituts für Europäische Partnerschaften und Internationale Begegnungen e.V. (IPZ) einen Workshop im Troisdorfer Rathaus durch. Mehr als 70 Förderprogramme für internationale Begegnungen wurden vorgestellt und Anträge erläutert. Dazu waren Verantwortliche für die internationalen Kontakte in Kommunen und Schulen, in Jugendgruppen und Vereinen aus Troisdorf und der Region angereist.

Für die Förderprogramme gibt es mittlerweile als Such-Hilfe einen elektronischen "Förderpool", den die Teilnehmer erhielten. Der Workshop war durch die Europäische Kommission finanziert worden. Vize-Bürgermeister Harald Schliekert hob in seiner Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Troisdorfer Ratsaal noch einmal die Bedeutung des internationalen Austauschs und des Kennenlernens fremder Kulturen, vor allem für Jugendliche, hervor und wies auf die sechs europäischen Städtepartnerschaften und zwei Städtepatenschaften Troisdorfs hin.

Informationen über die Förderprogramme erhält man beim IPZ in Bonn, Tel. 0228/486180, Fax 486594, E-Mail: ipz-bonn@t-online.de, im Internet unter www.ipz-bonn.de. Infos über die Troisdorfer Städtepartnerschaften findet man auf der Seite des zuständigen Vereins unter www.staedtepartnschaftsverein-troisdorf.de.