BÖLL KAM NICHT BIS TROISDORF: 

Lesung und Publikumsgespräch am 17. Mai 2026

Inhalt des Buches

Die Erzählung spielt im Jahr 1979 in Troisdorf bei Köln. Der 18-jährige Andreas will Schriftsteller werden und sucht nach einem Mentor. In der Hoffnung auf Unterstützung wendet er sich per Brief und eigenen Kurzgeschichten an Heinrich Böll – erhält jedoch keine Antwort. Kurz darauf zieht der Dichter Frieder Salzgraf nach Troisdorf, bei dem Andreas einen Schreibkurs belegt. Aus dem Kurs entwickelt sich eine enge Freundschaft, die jedoch zunehmend von Salzgrafs verstörendem Verhalten überschattet wird. Erst vierzig Jahre später findet Andreas im Zuge eines Aktes der Befreiung einen Abschluss für das persönliche Drama. Das Werk ist Andreas Fischers zweite literarische Veröffentlichung und thematisiert das Erwachsenwerden in der alten Bundesrepublik. Der Vorgängerroman „Die Königin von Troisdorf“ war 2022 für den Literaturpreis Ruhr nominiert.

Autor und Sprecher

Autor des Buches ist Andreas Fischer, geboren 1961. Er ist Fotograf, Filmemacher und Schriftsteller, stammt aus Troisdorf und lebt heute in Berlin. Sprecher der Lesung ist Volker Niederfahrenhorst .

Ablauf

Die Veranstaltung besteht aus einer Lesung sowie einem anschließenden Gespräch mit dem Publikum. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle interessierten Bürger*innen sind eingeladen.

Kontakt

Weitere Informationen zum Veranstaltungsort:

Kunsthaus Troisdorf

Mülheimer Straße 23

53840 Troisdorf

www.kunsthaus-troisdorf.de