Bürger*innenbeteiligung:

Troisdorf startet Umfrage zur Weiterentwicklung der Smart City Strategie

Vom 26.06.2026 bis zum 26.07.2026 führt die Stadt Troisdorf zwei Online-Umfragen durch: eine Bürger*innenbeteiligung unter www.troisdorf.de/umfragesmartcity sowie eine speziell auf Schüler*innen ausgerichtete Umfrage unter www.troisdorf.de/umfragesmartcity-schule. Die Befragung dauert jeweils rund fünf bis zehn Minuten.

Die Befragungen richten sich an alle Troisdorfer*innen und konzentrieren sich auf die Handlungsfelder Verwaltung, Mobilität, Freizeit, Wirtschaft, Bildung, Gesundheit und Soziales. Abgefragt werden Einschätzungen zur heutigen Situation, Prioritäten für die Zukunft sowie konkrete Ideen für digitale Projekte.

Als Dankeschön erhalten Teilnehmer*innen am Ende der Umfrage einen QR-Code, der in allen Filialen der Bäckerei Bröhl gegen eine Tüte mit zwei Brötchen eingelöst werden kann. Die Einlösung ist bis zum 26. Juli 2026 möglich.

Wer direkt mit der Stadt ins Gespräch kommen möchte, hat am Samstag, 27. Juni 2026, von 9 bis 12 Uhr die Gelegenheit dazu: In der Troisdorfer City finden an diesem Tag – dem Höhepunkt der Digitaltag-Aktionswoche – zahlreiche Aktionsstände statt. Das Smart-City-Projektteam ist mit einem eigenen Stand in der klimatisierten Galerie Troisdorf vertreten, wo die Umfrage auch direkt vor Ort ausgefüllt werden kann. Weitere Aktionsstände befinden sich in der Stadtbibliothek.

Hintergrund

Seit der Veröffentlichung der Smart City-Strategie im Jahr 2023 hat Troisdorf zahlreiche digitale Angebote eingeführt: über 100 digitalisierte Antragsverfahren, virtuelle Beratungsbüros, eine Dokumentenausgabebox, ein KI-Chatbot sowie die smarT:app mit mehr als 9.000 Downloads. Auch außerhalb des Rathauses wurden Projekte umgesetzt, darunter 125 smarte Parkplätze, eine KITA-App, eine Ausleihbox für Sportgeräte an der Burg Wissem und interaktive Entdeckungstouren per App.

Insgesamt gingen rund dreißig Projekte aus dem damaligen Beteiligungsprozess hervor. Auf dieser Basis wird die Strategie nun fortgeschrieben. Ziel ist es, digitale Angebote so weiterzuentwickeln, dass sie den persönlichen Service sinnvoll ergänzen, Zugänge erleichtern, Zeit sparen und Ressourcen schonen. Bürgermeister Alexander Biber erklärt: „Troisdorf zählt heute bundesweit zu den aktivsten Smart Cities. Jetzt geht es darum, die nächsten Schritte mit den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam zu setzen.“

Rückmeldungen werden vom Projektteam ausgewertet und fließen in die Schwerpunktsetzung der fortgeschriebenen Strategie sowie in weitere Beteiligungsschritte ein.