Spendenübergabe:

Stiftung unterstützt Feuerwehrmann und Familie

Nico Schiffbauer wurde bei einem gewaltsamen Angriff im Jahr 2025 bei einem Einsatz an der Stadthalle Troisdorf schwer verletzt und ist seitdem dienstunfähig und kämpft mit gesundheitlichen Problemen. 

„Wir bedanken uns von ganzem Herzen, nicht nur für die finanzielle Unterstützung, sondern auch für Ihre Arbeit Einsatzkräfte in Not zu unterstützen – und das auf Eigeninitiative“, dankte Nico Schiffbauer sichtlich bewegt.

Seit 2007 unterstützt die Stiftung Soldat*innen, Polizist*innen, Feuerwehrleute und Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks sowie zivile Helfer*innen, die im Einsatz zu Schaden gekommen sind mit finanzieller Unterstützung, medizinischer Betreuung und gesellschaftlicher Begleitung. Die Stiftungsmitglieder hatten von Schiffbauers Fall gehört und sich eigenständig an die Stadt Troisdorf gewendet. Über die Feuerwehr Troisdorf wurde schließlich der direkte Kontakt zur Familie hergestellt.

Zur Spendenübergabe waren von der Stiftung der Vorsitzende Horst Schöttler, seine Stellvertreterin Sabine Quandt-Frew, der Geschäftsführer Hans-Jörg Schweitzer sowie der feuerwehrtechnische Berater der Stiftung, Manfred Asel, angereist. Neben Nico Schiffbauer und seiner Familie waren auch Bürgermeister Alexander Biber, der Leiter des Amtes für Sicherheit und Ordnung, Oliver Kosmalla-Neumann sowie der Leiter der Troisdorfer Feuerwehr, Lars Gödel, anwesend.

Blaulichtfamilie stand zur Seite

Lars Gödel berichtete über die letzten zwölf Monate und den Zusammenhalt der Kamerad*innen nach dem Vorfall: „Es hat uns alle belastet und wir haben versucht zu helfen, wo wir konnten. Zum Glück haben wir ein großes Netzwerk und auch viele medizinische Kontakte, auf die wir zurückgreifen konnten.“

Auch Horst Schöttler bot Nico Schiffbauer an, auf Wunsch Kontakte zu medizinischen Fachleuten und anderen Experten herzustellen. „Es ist uns wichtig, dass die Betroffenen spüren, dass sie nicht alleine sind. Dass wir zuhören und verstehen, was sie bewegt.“ Die Spende beinhaltet eine monatliche Unterstützung von jeweils 200 Euro für die beiden Kinder von Nico Schiffbauer.

Neben seiner Familie sei auch die „Blaulichtfamilie“ eine große Hilfe gewesen. Sein jetziger Dienstplan bestehe erst einmal aus Behandlung und Therapie und dem weiteren Heilungsprozess, damit er hoffentlich seinen Traumberuf Feuerwehrmann wieder ausüben könne, sagte Nico Schiffbauer zum Abschluss.