Fremdenfeindliche Ausschreitungen in Troisdorfs Partnerstadt Heidenau

Bürgermeister Jablonski bestürzt über Vorfälle

Die Stadt Troisdorf ist bestürzt über die Ereignisse in ihrer sächsischen Partnerstadt Heidenau und das Ausmaß der angewendeten Gewalt mit fremdenfeindlichem Hintergrund.

Bürgermeister Jablonski betont in einem Statement, dass er die Menschen in Heidenau und die Verantwortlichen der Stadt als weltoffene und freundliche Menschen kennen und schätzen gelernt habe:

„Von Troisdorf aus ist es schwer zu beurteilen, aber es waren sicher nicht nur Heidenauer, die an den Ausschreitungen beteiligt waren. Es wird vermutet dass zahlreiche Pegida-Anhänger aus Dresden und dem Umland den an der Stadtgrenze zu Dresden liegenden Baumarkt angegriffen haben.“ Nach Protestversammlungen am Mittwoch und Donnerstag war es Freitag und Samstag zu massiven Ausschreitungen gekommen.

Bürgermeister Jablonski wird sich nach Entspannung der Lage vor Ort mit Bürgermeister Opitz in Verbindung setzen, um mit ihm über die Vorkommnisse zu sprechen:

„Ich wünsche dem Bürgermeister von Heidenau eine gute Hand bei der Bewältigung der Aufgaben, die vor ihm und der Stadt Heidenau liegen. Die Stadt Troisdorf möchte sich mit ihrer langjährigen Partnerstadt solidarisch zeigen.  Wir sind überzeugt, dass die Mehrheit der Heidenauer Fremdenfeindlichkeit und Gewalt ablehnt.
Die Stadt Heidenau hat unseren Beistand im Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit. Kräfte, für die Gewalt ein Mittel der Kommunikation ist, schädigen nicht nur die Stadt Heidenau, sondern eine Region und ganz Deutschland.“