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Jede Menge Ferienspaß im Stadtteilhaus Spich:

Kinder lernten Filztechnik und Indianerbräuche kennen

Eifrig und geschickt lernten Spicher Kinder bei Angelika Kondilis (hinten links) die Filztechnik
Kein Gähnen, sondern Indianerruf: Mit selbst gemachten Amuletten gingen Spicher Kinder auf Suche nach wilden Tieren im Spicher Wald

Spicher Kinder hatten eine Menge Spaß in den Osterferien in ihrem Stadtteilhaus. Die Einrichtung des Jugendamts hatte das Erlernen der Filztechnik und das Kennenlernen des Indianerlebens angeboten. Begeistert und geschickt werkelte eine Kindergruppe mit Wasser und Wolle, um mit der Filztechnik österliche Objekte herzustellen wie Osterhasen mit Beutel, in den man Ostereier füllen kann. Angelika Kondilis vom Verein KinderKulturWelt leitete den einwöchigen Workshop.

Eine andere Kindergruppe bildete einen „Indianerclan“, für den sie eigene Holzamulette bastelte. Zuvor wurden aus Naturfasern Schnüre geflochten, um das Amulett umzuhängen. Danach ging es zur Spurensuche in den Spicher Wald. Alte Jagdmethoden wurden getestet, Speerwerfen und Bogenschießen gehörten dazu.

Es war also keine Überraschung, als 12 kleine Indianer durch das Spicher Unterholz schlichen und wilde Tiere suchten. Quasi als Häuptling übernahm die Naturpädagogin und Geografin Astrid Mittelstaedt die Leitung des Indianerclans. Infos über die Ferienangebote in den Stadtteilhäusern FWH und Spich unter Tel. 02241/900-596.