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Ausbau der Intensivstation im St. Josef-Hospital abgeschlossen

Das Team der Intensivstation
Zweibettzimmer auf der Intensivstation
Arzt analysiert Befunde am Bildschirm

Nach einem halben Jahr ist die Generalsanierung der Intensivstation im St. Josef-Hospital Troisdorf abgeschlossen. Durch die Neugestaltung stehen jetzt 14 statt zuvor zehn Behandlungsplätze zur Verfügung. Die Erweiterung war dringend notwendig, erläutert Geschäftsführer Karl Geßmann: „Große, komplizierte Eingriffe, wie zum Beispiel manche Krebs- oder Orthopädie-Operationen erfordern heute mehr Kapazitäten für die optimale Nachversorgung.“

In die Baumaßnahmen wurden 1,6 Millionen Euro investiert, weitere 1,5 Millionen Euro flossen in die Ausstattung der Station mit modernster Medizintechnologie. Die Investitionen wurden vom Träger des St. Josef-Hospitals, der Gemeinnützigen Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe (GFO), alleine aufgebracht.

In einem Raum mit drei Behandlungsplätzen können Patienten in der Aufwachphase nach Operationen engmaschig überwacht werden. Ansonsten sind Zweibettzimmer für Patienten vorgesehen, die über einen längeren Zeitraum intensivmedizinisch behandelt werden müssen. In zwei Einzelzimmern können Patienten mit komplizierten Infektionen betreut werden. Weitere Einzelzimmer sind für Patienten vorbereitet, bei denen aufwendige intensivmedizinische Therapien erforderlich sind.  

Modernste Technik macht Patienten mobiler

Nach dem Umbau ist auch die mobile, lückenlose medizinische Überwachung von Patienten möglich. Sie können sich jetzt frei im St. Josef-Hospital bewegen, gleichzeitig werden ihre Vitalfunktionen über Funk an die Intensivstation übertragen, wo sie vom Fachpersonal an Monitoren permanent überwacht werden. „Das bedeutet ein Plus an Lebensqualität für die Patienten, weil sie nicht mehr an die stationären Überwachungsgeräte in ihren Zimmern gebunden sind“, sagt Stationsleiter Michael Thelen.

In den Umbau sind viele Anregungen des ärztlichen und pflegerischen Personals eingeflossen. So setzen bei der Gestaltung der Behandlungszimmer freundliche Farben Akzente. Metalltafeln in den Krankenzimmern ermöglichen es den Patienten, mit Magneten ihre privaten Fotos und Erinnerungsstücke anzubringen und sich so eine etwas persönlichere Atmosphäre zu schaffen. In Zukunft werden Bilder an den Wänden die Station weiter aufwerten. Zudem befinden sich die Krankenzimmer auf der Sonnenseite des Hauses und sind dem Garten zugewandt.

Auch Betreuung der Angehörigen verbessert

Für die Freunde und Familienangehörigen der Patienten gibt es jetzt einen Raum, in den sie sich zurückziehen können. „Hier gibt es die Möglichkeit, in Ruhe und ungestört wichtige Gespräche zu führen oder sich auch von Angehörigen zu verabschieden, die auf der Intensivstation verstorben sind“, sagt Thelen.

Über das St. Josef-Hospital Troisdorf

Das St. Josef-Hospital im Zentrum von Troisdorf verfügt über 310 Betten. Mit seinen Fachabteilungen Anästhesie, Chirurgie, Geburtshilfe, Gynäkologie, Innere Medizin, Orthopädie, Radiologie und Urologie bietet es eine breite und umfangreiche Grundversorgung. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt in der Versorgung onkologischer Patienten, die in speziellen Kompetenzzentren zu Brust-, Darm- und Prostatakrebs behandelt werden. Träger des Hospitals ist die Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe mbH (GFO), die mehr als 30 karitative Einrichtungen betreibt. Christliche Werte wie Nächstenliebe und die Würde jedes einzelnen Menschen sind von zentraler Bedeutung.

Pressekontakt

Herr Markus Peters, Patrick Schaab PR GmbH, Luisenstraße 88, 53721 Siegburg, Telefon 0 22 41/661 15, eMail: markus.peters@schaab-pr.de,

Frau Anne Herchenbach, St. Josef-Hospital, Hospitalstraße 45, 53840 Troisdorf, Telefon: 0 22 41/801-101, eMail: anne.herchenbach@josef-hospital.de,