Fundstücke meiner Stadt - Sammeln, Bewahren, Erzählen in Troisdorf

Kategorie: Ausstellung
Fundstücke meiner Stadt - Sammeln, Bewahren, Erzählen in Troisdorf
Sammeln heißt erinnern, und wer sammelt, erzählt Geschichte|n. Ob im großen Stil oder im kleinen Rahmen – nahezu jeder Mensch ist ein Sammler. Von Fingerhüten, Ü-Ei-Figuren, Büchern, Postkarten, Sammeltassen oder Familienfotos: Viele dieser gesammelten Gegenstände können eine Geschichte erzählen. Doch was macht ein altes Werkzeug, ein Kunststoffteil oder ein Kinderfoto zu einem Sammlungsobjekt für ein Museum? Und wer entscheidet, was aufbewahrt wird und was nicht?
Das Museum für Stadt- und Industriegeschichte Troisdorf (MUSIT) sammelt, um „Geschichte“ zu erzählen: die Geschichte von und über Menschen, von Industrie und Stadt, von Entwicklungen und Ideen. Im MUSIT steht dabei Troisdorf im Mittelpunkt – eine Stadt, die sich mit der Industrie erweiterte und durch sie geprägt wurde. Jedes Objekt, das in den Ausstellungen des Museums gezeigt oder im Depot bewahrt wird, ist Teil dieser Geschichte.
Wir laden die Besucherinnen und Besucher der Sonderausstellung „Fundstücke meiner Stadt“ ein, das Sammeln neu zu entdecken: als Leidenschaft, als Aufgabe und als Verantwortung. Erfahren Sie, wie das MUSIT sammelt, welchen Beitrag Bürgerinnen und Bürger leisten können – und warum Sammeln weit mehr bedeutet, als Dinge zu besitzen.
Und Sie? Was würden Sie sammeln, um Troisdorf zu erzählen?
Zur Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch, dem 1. Juli 2026, um 18 Uhr wird die Kommunikationswissenschaftlerin Margret Baumann den Einführungsvortrag halten. Unter dem Titel „Zwischen Absicht und Zufall – ein alphabetisches Kaleidoskop zur Psychologie des Sammelns“ beleuchtet sie die vielfältigen Motive des Sammelns – von A wie Aktivität bis Z wie Zufall und Zuversicht. Was und warum Menschen sammeln, und was dies über ihre Persönlichkeit aussagt, steht im Zentrum des Vortrags.
Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung und zum Vortrag ist frei.