Das KWIG Annual Event fand im Punctum an der Mülheimer Straße in Troisdorf statt. Auf dem Programm standen unter anderem Begegnung und Austausch sowie kulturelle und gesellschaftliche Aktivitäten. Die Veranstaltung richtete sich an die kenianische Community in Deutschland und Gäste, die sich für den Austausch mit der Community interessieren.
Bürgermeister Alexander Biber betonte in seinem Grußwort die Bedeutung solcher Veranstaltungen für den interkulturellen Austausch. Troisdorf sei eine Stadt, in der Menschen aus vielen verschiedenen Ländern und Kulturen zu Hause seien.
„Wir haben unterschiedliche Sprachen, unterschiedliche Traditionen und unterschiedliche Geschichten. Aber wir leben hier gemeinsam“, sagte Biber. Dies sei inzwischen ganz selbstverständlich.
Ebenfalls vor Ort war die Troisdorfer Wirtschaftsförderung TROWISTA, vertreten durch Geschäftsführer Alexander Miller. Die TROWISTA hatte die Entwicklung des „Punctum“ bereits vor Baubeginn begleitet und freut sich, dass dort nun, wie ursprünglich vorgesehen, neben Büro und Wirtschaft auch Gastronomie, Sport und Veranstaltungen erfolgreich ihren Platz finden. „Das Punctum steht für vieles von dem, was wir als Wirtschaftsförderung unterstützen möchten: Menschen, Unternehmen und Ideen zusammenzubringen. Die heutige Veranstaltung zeigt sehr schön, wie das auch im internationalen Kontext funktionieren kann. Umso mehr habe ich mich gefreut, heute hier zu Gast sein zu dürfen“, so Miller.
Persönliche Begegnungen schaffen Verbindungen
Besonders würdigte der Bürgermeister das Engagement von Kenyan Women in Germany. Der Verein und sein Netzwerk schafften Begegnungen, pflegten Kultur und Tradition und brächten Menschen miteinander ins Gespräch.
Gerade persönliche Kontakte seien für das gegenseitige Verständnis wichtig, so Biber: „Denn Freundschaften und gute Beziehungen entstehen nicht auf dem Papier, sondern dadurch, dass Menschen sich kennenlernen.“
KWIG wurde 2020 von in Deutschland lebenden Kenianerinnen gegründet. Der Verein engagiert sich für die Zusammenarbeit und Unterstützung von Kenyan-Women-in-Germany-Initiativen und setzt sich unter anderem für Integration, Vernetzung und gesellschaftlichen Austausch ein.
Auch für die Stadt Troisdorf seien internationale Kontakte von Bedeutung, betonte Biber. Als Beispiel verwies er auf die seit Kurzem bestehende kommunale Partnerschaft mit Elmina in Ghana. Auch dort gehe es zunächst darum, miteinander ins Gespräch zu kommen, voneinander zu lernen und gemeinsame Ideen zu entwickeln.
„Vielleicht ist das die schönste Form internationaler Zusammenarbeit: Man lernt sich kennen – und schaut dann, was daraus entsteht“, sagte der Bürgermeister.
PUNCTUM als Ort der Begegnung
Biber hob zugleich die Bedeutung des Veranstaltungsortes hervor. Das PUNCTUM Troisdorf stehe beispielhaft dafür, was entstehen könne, wenn private Initiative und öffentliche Hand zusammenwirkten.
„Hier ist ein neuer Ort für Sport, Veranstaltungen und Begegnungen entstanden“, sagte der Bürgermeister. Solche Orte brauche eine Stadt: Orte, an denen Menschen zusammenkommen, miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam etwas erleben können.
Den Organisatorinnen und Organisatoren wünschte Biber viele gute Gespräche, interessante Begegnungen und einen gelungenen gemeinsamen Nachmittag. Einen besonderen Willkommensgruß richtete er an die Botschafterin der Republik Kenia.
Auch Jacklyne Kuhn, Vorsitzende von Kenyan Women in Germany e. V., bedankte sich im Anschluss bei Bürgermeister Biber für seine Teilnahme und die freundlichen Worte. Die Organisation freue sich über die Unterstützung und die Verbindung zur Stadt Troisdorf und hoffe, diese in Zukunft weiter auszubauen.



