Zur Hohen Schanze
Ortsteil(e)
Altenrath
Lage
Verbindungsstraße mit Kreisel zwischen der Höckergasse und der Straße Schengbüchel
Benennung
11.01.1984
Beschluss
Protokoll Hauptausschuss Troisdorf, TOP 4a, StA Troisdorf E 4335
Erläuterung
Die "Hohe Schanze" ist ein Flurname, der sich auf eine kleine, langgestreckte Hügelgruppe bei Altenrath bezieht. Es wurde bekannt durch die Grabungen des Lehrers Josef Rademacher (1820-1893) der hier einen Begräbnisplatz, auf dem etwa 1000 Personen mit Urnen, Gefäßen und Töpfen mit Verbrennungsresten, beigesetzt wurden, aufdeckte. Die Gräber gehören der Jungsteinzeit (4500-1800 v.Chr.) und Hallstattzeit (900-400 v.Chr.) an. Das Wort "Schanze" hat zwei unterschiedliche Ursprünge. Einerseits ist "Schanze" das alte Wort für Reisigbündel, die in Befestigungsanlagen eingebaut wurden. Andererseits kann es auch daher stammen, dass der Hügel sich ziemlich steil, also "schanzenartig", gegenüber der Umgebung absetzt.