Vier Mitarbeitende vorsorglich untersucht:

Unbekannte Flüssigkeit am Rathaus

Insgesamt vier Mitarbeitende wurden nach Einatmen der Substanz vorsorglich durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Sie klagten über Übelkeit und leichte Kopfschmerzen. Nach aktuellem Stand konnten keine weitergehenden Verletzungen festgestellt werden.

Der vordere Eingangsbereich des Rathauses wurde umgehend abgesperrt. Der Dienstbetrieb konnte dennoch aufrechterhalten werden. Mitarbeitende des Ordnungsamtes leiteten Besucher*innen zum Hintereingang, über den die vereinbarten Termine wie geplant stattfinden konnten.

Die Feuerwehr führte am Morgen erste Messungen durch. Dabei wurde festgestellt, dass nur noch eine geringe Kontamination vorliegt. Nach ersten Einschätzungen handelt es sich vermutlich um Buttersäure. Diese ist eine organische Säure, die vor allem durch ihren intensiven, unangenehmen Geruch bekannt ist und in höheren Konzentrationen gesundheitliche Beschwerden wie Übelkeit oder Reizungen verursachen kann.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise auf einen politisch motivierten Hintergrund liegen bislang nicht vor. Der polizeiliche Staatsschutz ist eingeschaltet.

Eine abschließende Bewertung auch im Hinblick auf die genaue Zusammensetzung der Substanz steht noch aus.

Nach Abschluss der Reinigungsmaßnahmen kann der vordere Eingangsbereich des Rathauses wieder uneingeschränkt genutzt werden.

Die Stadt dankt den eingesetzten Kräften von Feuerwehr, Ordnungsamt, Rettungsdienst und Polizei für das schnelle und professionelle Vorgehen.