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Urkundenübergabe bei der Troisdorfer Feuerwehr:

Feuerwehr-Chef Dietmar Klein in den Ruhestand verabschiedet

Urkunden überreicht: v.l. Hartwig Vogt, Hans-Joachim Krüger, Dietmar Klein, Heike Linnhoff, Stefan Gandelau, Heinz Eschbach, Dr. Stephan Kuhnert, Dietmar Höck und Alexander Ranke
Abschied nach 21 Jahren Wehrführer: Dietmar Klein (links) und dankend Erster Beigeordneter Heinz Eschbach
Erster Beigeordneter Heinz Eschbach (rechts) gratulierte als Vertreter des Bürgermeisters dem neuen Wehrführer Stefan Gandelau

Braun gebrannt und gut erholt kam der bisherige Stadtbrandinspektor und damit Leiter der Troisdorfer Feuerwehr, Dietmar Klein, aus dem Urlaub zur förmlichen Verabschiedung durch Ersten Beigeordneten Heinz Eschbach, Stellvertreter des Bürgermeisters und Personaldezernent. Ende des Monats scheidet Wehrführer Klein aus dem aktiven Feuerwehrdienst aus. Zugleich erhielt Kleins Nachfolger, Stefan Gandelau, seine Ernennungsurkunde zum neuen Leiter der Troisdorfer Feuerwehr.

Den Link zum Video aus der Feuerwache finden Sie unten. Kamera und Schnitt: Kim Walbröl.

Heinz Eschbach erinnerte sich bei der Übergabe des Abschiedsschreibens in der Feuerwache an der Larstraße an die erste Begegnung mit Dietmar Klein beim Hochwasser-Einsatz verschiedener Wehren in Donrath 1990. „Sie haben viel für die Stadt Troisdorf geleistet, haben Ihr Wissen, Ihr Können und Ihre jahrzehntelange Erfahrung zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt eingesetzt“, dankte Eschbach dem scheidenden Leiter der Feuerwehr. In einem Schreiben würdigte Eschbach im Namen von Stadtrat und Stadtverwaltung Kleins Engagement:

Einsatz und Führungsstärke

„Der Brandschutz entwickelte sich immer weiter und Sie konnten diesen neuen Anforderungen stets gerecht werden. Während Ihrer langen beruflichen Tätigkeit auf Kreis- und Stadtgebiet haben Sie in ganz besonderem Maße Einsatz und Führungsstärke bewiesen. Diese Fähigkeiten haben Ihnen eine persönliche Wertschätzung im Kreise Ihrer Kollegen, bei Politik und Verwaltung sowie nicht zuletzt in der Bürgerschaft eingebracht“.

Klein habe in seiner Funktion als Feuerwehr-Chef Maßstäbe gesetzt und seinen Beruf auch in schwierigen Situationen von Rettungseinsätzen als „Erfüllung“ und nicht als „Belastung“ gesehen. Dietmar Klein wohnt in Oberlar und trat 1970 in die Feuerwehr Troisdorf ein. 1984 stieg er in den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst auf. Nach Funktionen bei der Feuerwehr Köln und einer Werksfeuerwehr wurde er Leiter der Feuer- und Rettungsleitstelle des Rhein-Sieg-Kreises und 1993 Leiter der Troisdorfer Feuerwehr. Von 2001 bis 2013 war er stellvertretender Kreisbrandmeister.

Als Kleins Nachfolger erhielt Stefan Gandelau (46) aus Spich seine Ernennungsurkunde zum Wehrführer als Ehrenbeamter für die Dauer von sechs Jahren. Er trat 1990 in die Feuerwehr ein. Seit 2012 war er stellvertretender Leiter der Feuerwehr, Führer der Löschgruppe Spich und Zugführer des Löschzuges Nord, das sind die Löschgruppen aus Spich und Kriegsdorf. Zudem ist er Sicherheitsbeauftragter der Troisdorfer Wehr.

Urkunden zu Beförderungen

Zu den Gratulanten gehörten auch der für die Feuerwehr zuständige Dezernent in der Stadtverwaltung, Beigeordneter Dr. Stephan Kuhnert, Co-Dezernentin Heike Linnhoff, Hans-Joachim Krüger vom Personalrat und Hartwig Vogt, Leiter der Feuerwache in Sieglar mit ihren 66 Wehrleuten. Urkunden zur Beförderung erhielten Dietmar Höck, Thomas Reuter und Alexander Ranke. Die Brandoberinspektoren Höck und Reuter wurden zu Brandamtmännern ernannt.

Dietmar Höck wurde 1994 Brandmeister und absolvierte 2010 den Aufstieg in den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst. Thomas Reuter ist seit 1987 bei der Troisdorfer Wehr und kam ein Jahr nach Höck in den gehobenen Dienst. Alexander Ranke ist nach der Prüfung für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst zum Brandinspektor ernennt worden. Er hatte 1999 als Rettungsassistent angefangen und wurde 2002 zum Brandmeister. Infos über die Troisdorfer Feuerwehr mit hauptamtlicher Feuerwache, 10 Löschgruppen in vier Löschzügen sowie der Jugendfeuerwehr in den Stadtteilen auf der Seite der Feuerwehr unten.