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Freie Flächen im Junkersring werden knapper

Unternehmertreff im Teppichlager

Caglar Kepekci (Medipa), Leonie Schneider-Kuttig (Unterenhmerclub pro Troisdorf), Banu Kepekci (Meidpa), Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski, Wirtschaftsförderer Jürgen Sturm, Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker

Der Teppichproduzent und Möbelhersteller Merinos, 1970 als Familienunternehmen in Istanbul gegründet, ist heute weltweit größter Stückteppichhersteller. Rund 6.500 Mitarbeiter sind für das Unternehmen tätig und erwirtschaften einen jährlichen konsolidierten Umsatz von über einer Milliarde Dollar. In 70 Länder auf fünf Kontinenten exportiert das Unternehmen seine Produkte. 2006 errichtete Merinos seine europäische Logistikzentrale, die Medipa Handels GmbH, in Troisdorf. Schon kurze Zeit später tätigte die Firma Erweiterungsinvestitionen in Nordrhein-Westfalen: 2011 wurde mit einer Investitionssumme von sieben Millionen Euro ein eigenes Logistikzentrum auf 13.000 Quadratmetern Fläche errichtet. 2013 erfolgte eine Erweiterung für sechs Millionen Euro. Hierfür erhielt das Unternehmen vom NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin im Beisein des Troisdorfer Bürgermeisters Klaus-Werner Jablonski den NRW.INVEST AWARD TURKEY, als Beispiel dafür wie türkische Unternehmen investieren und damit Arbeitsplätze schaffen. Auch der Airport Gewerbepark Junkersring ist international geprägt.  Firmen mit schwedischen, italienischen und türkischen Wurzen sind dort vertreten und DHL würde sich sicher auch als globales Unternehmen bezeichnen.

Für den Troisdorfer Unternehmertreff öffnete Medipa nun seine Pforten und mehr als 60 Nachbarn aus dem Airport Gewerbepark Junkersring und den anderen Spicher Gewerbegebieten kamen. Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski wies auf die gute Vermarktung im jüngsten Troisdorfer Gewerbegebiet hin. Mittlerweile haben sich 35 Unternehmen zwischen Autobahn und Golfplatz niedergelassen.  An die 1000 Menschen arbeiten dort. Wirtschaftsförderer Jürgen Sturm wies darauf hin, dass die Grundstücksreserven immer knapper werden. Grund und Boden wird somit immer wertvoller. Zur Fertigstellung der zweiten Hallen übergab er dem Geschäftsführer Caglar Kepekci auf traditionelle Art Brot und Salz. Gleichzeitig wünschte er dem Unternehmen weiterhin gutes Gelingen. Herr Kepekci kündigte an, dass auf Grund der guten Geschäftslage die nächste Erweiterung bereits in Planung ist.  Darüber wurde dann in lockerer Runde noch ausgiebig diskutiert.