Starkregenvorsorge
Hochwasser und Starkregen werden oft gemeinsam genannt. Beide Ereignisse können zu Überschwemmungen führen, erhebliche Schäden verursachen und lebensgefährlich sein. Die Ursache ist jedoch unterschiedlich.
Starkregen: Der Begriff aus der Meteorologie beschreibt ein lokales Regenereignis, bei dem in kurzer Zeit hohe Regenmengen fallen. Es handelt sich dabei um Niederschlagsmengen von mehr als 25 Millimeter pro Stunde oder mehr als 35 Millimeter in sechs Stunden. Starkregen kann zu schnell ansteigenden Wasserständen, Überschwemmungen und Sturzfluten führen. Insbesondere letzteres entsteht, wenn Wasser nicht schnell genug versickern oder über den Kanal abgeleitet werden kann.
Hochwasser entsteht, wenn Flüsse oder Bäche über ihr Ufer treten, meist nach Schneeschmelze, Rückstau und nach langanhaltendem oder sehr starkem Regen. Der Wasserpegel steigt in der Regel langsam an. Betroffene haben oft etwas Zeit, sich vorzubereiten.
Entsiegelte Flächen mindern die Gefahr, weil Regen dort versickern kann.
Quelle: bbk.bund.de
