Befragung bis 9. Dezember: 

Bürgerbeteiligung zum Mobilitätskonzept Troisdorf beginnt

Als aufstrebende Stadt in der pulsierenden Wachstumsregion Köln-Bonn ist es für Troisdorf wichtig, bedarfsgerechte Lösungen für eine nachhaltige Mobilität der Zukunft zu finden. Hierzu hat die Stadt in der Vergangenheit schon wichtige Projekte angestoßen wie beispielsweise die Mobilstationen oder die Einführung des Fahrradverleihsystems „RSVG-Bike“.

Mit dem nun in Arbeit befindlichen Mobilitätskonzept soll unter Einbezug aller Verkehrsmittel eine ganzheitliche Strategie für die zukünftige Verkehrs- und Mobilitätsentwicklung erarbeitet werden, um die individuelle und öffentliche Mobilität der Einwohner*innen von Troisdorf zukunftsfähig und nachhaltig zu organisieren.

 Im Mobilitätskonzept erfolgt einerseits eine grundlegende Analyse und Bewertung des aktuellen Verkehrssystems in Troisdorf. Darauf aufbauend wird ein Leitbild erarbeitet, mit dessen Hilfe die Weichen für die zukünftige Entwicklung der Troisdorfer Mobilität ausgerichtet werden. Insbesondere der Mix der verschiedenen Verkehrsmittel und eine nachhaltige Ausgestaltung der Mobilität sollen im Fokus stehen. Mit dem Konzept wird für die Stadt Troisdorf eine Mobilitätsstrategie samt Handlungskonzept entwickelt, das die Richtung für die Mobilitätsplanung der nächsten 15 Jahre vorgibt. Unterstützt wird die Stadt Troisdorf hierbei durch das Planungsbüro VIA eG sowie die Rupprecht Consult GmbH aus Köln.

Ein breiter und dialogorientierter Bürgerbeteiligungsprozess stellt eine wichtige Stütze bei der Entwicklung des Mobilitätskonzeptes dar. Um vielfältige Ideen und Vorschläge zur zukünftigen Mobilitätsstrategie der Stadt Troisdorf zu erhalten, sind verschiedene Beteiligungsverfahren geplant. Neben der nun startenden Online-Beteiligungsmöglichkeit werden im Lauf des nächsten Jahres auch Bürgerwerkstätten sowie Runde Tische mit wichtigen Akteur*innen aus Politik, Zivilgesellschaft und der Region veranstaltet. 

Die Befragung dauert 5-8 Minuten und ist bis zum 09.12.2022 zugänglich. Alle Interessierten können an der Mobilitätsbefragung teilnehmen.