Förderverein Stadtbibliothek Troisdorf:

Fulminanter Start der LitRegio Troisdorf

Die Kurzgeschichten waren anlässlich des Jugendkulturpreises 2025 der Stadt Troisdorf entstanden und teilweise prämiert worden. Dank der Unterstützung des Kulturamtes der Stadt konnten die Beiträge auch als gebundene Broschüre von den Besucherinnen und Besuchern mit nach Hause genommen werden – nicht ohne vorher sich noch eine Signatur der Autorin und der Autoren zu holen. Mit ihren Kurzgeschichten zum Thema Freiräume konnten die Autoren das Publikum überzeugen: Max Knierim (Mühlespiel) mit einer Erzählung über den kleinen zeitlichen Freiraum, auf den man sich freut – und dann doch nicht so nutzen kann, wie man sich das vorgestellt hat, da einfach die Kraft fehlt. 

Lena Malucha (Tausend Augen) mit ihrer fiktiven Erzählung über eine Reise in einen technischen Überwachungsstaat und die Zerstörung eines letzten tatsächlichen unbeobachteten Freiraums. Steven Krebs (Ich möchte das nicht), der von den inneren Kämpfen um den persönlichen Freiraum in einer Beziehung erzählt und davon, dass das nicht ausgesprochene persönliche Gefühl genau diesen Freiraum selbst zerstört. Und letztlich Benjamin Adleff (Ein Raum voll ich), der sich mit der Frage der Freiheit durch das persönliche Schaffen beschäftigt und das dieser Freiraum nicht abhängig von materiellem Wohlstand ist. Geschichten, die die Zuhörerschaft mitgenommen haben und Hoffnung auf weitere Arbeiten dieser Troisdorfer Autoren machen.

Die LitRegio Troisdorf setzt die Reihe der Lesungen am Donnerstag, dem 28. Mai 2026 um 19 Uhr (Einlass 18:30) mit der Premierenlesung des neuesten Romans des Troisdorfer Autors Andreas Fischer „Böll kam nicht bis Troisdorf“ fort. Karten für 8 Euro gibt es nur im Vorverkauf ab dem 4. Mai in der Stadtbibliothek Troisdorf.