Ein zentraler Bestandteil der Aktion ist die Wanderausstellung „Igelleben“ des Vereins „Pro Igel“, die vom 11. Mai bis 05. Juni im Foyer des Rathauses zu sehen ist. Die Ausstellung richtet sich an alle interessierten Bürger*innen, vor allem an Kinder und Jugendliche und vermittelt anschaulich, wie Igel leben, welchen Gefahren sie ausgesetzt sind und wie Gärten und öffentliche Flächen igelfreundlich gestaltet werden können.
Kindergärten und Grundschulen sind herzlich eingeladen, die Ausstellung zu besuchen. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wird um eine telefonische Voranmeldung gebeten, damit größere Gruppen zeitlich koordiniert werden können.
Ergänzend zur Ausstellung werden im nahegelegenen Stadtgarten (Viktoriastraße/Kronprinzenstraße) praktische Anwendungsbeispiele gezeigt. Dort können Besucher*innen direkt erleben, wie einfache Maßnahmen zur Verbesserung von Lebensräumen für Igel umgesetzt werden können.
Einrichtung von Igeltoren
Igeltore werden auf ausgewählten städtischen Flächen eingerichtet, z.B. an mehreren Grundschulen sowie auf Kinderspielplätzen. Hierbei wird im unteren Bereich von Stabgitterzäunen gezielt eine Öffnung geschaffen, sodass Igel ungehindert zwischen verschiedenen Lebensräumen wechseln können. Die Durchgänge werden mit einer entsprechenden Igeltor-Plakette gekennzeichnet. Die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem städtischen Baubetriebshof.
Neben der konkreten Verbesserung der Lebensbedingungen für Igel steht dabei auch die Bildungsarbeit im Fokus: Kinder sollen frühzeitig für das Thema Naturschutz sensibilisiert werden und ihr Wissen in ihre Familien weitertragen.
Organisiert werden die Projekte vom Sachgebiet Grünplanung und -neubau im Amt für Straßenbau, Erschließungsbeiträge, Verkehr.
Kontakt:
Suzanne Schwirian, Sachgebiet Grünplanung und -neubau
