Vorbereitende Arbeiten

Neubau der Gesamtschule in Sieglar

Die Stadt Troisdorf plant den Neubau der Gertrud-Koch-Gesamtschule an der Edith-Stein-Straße in Troisdorf-Sieglar. Das bisherige Schulgebäude aus den 1960er Jahren hätte aufwändig und kostenintensiv saniert werden müssen. Die Bauarbeiten beginnen im Sommer 2021.

Indessen ist der Neubau mit Kosten von 50 Millionen Euro das größte Hochbauprojekt in der Geschichte der Stadt. Die Bauarbeiten beginnen im Sommer 2021. Das Schulgebäude soll bis 2023, das gesamte Gelände mitsamt einem Mehrgenerationenpark zum Rotter See hin bis 2025 fertiggestellt sein.

Bereits im Februar waren im Zuge der vorbereitenden Maßnahmen Bäume gefällt worden. Als Ersatzpflanzung sind 133 neue Bäume eingeplant.

Auf der künftigen Baustellenfläche werden in den Sommerferien die Maßnahmen weitergeführt. Dazu gehören der Beginn der Baustelleneinrichtung, Teil-Abbrucharbeiten am vorhandenen Schulgebäude, Herstellung der Infrastruktur für die Ver- und Entsorgungsleitungen für den zukünftigen Neubau, sowie die Aufstellung der ersten vier Interims-Klassenräume außerhalb des Baufeldes.

Die Herstellung der Baustelleneinrichtungsflächen beginnt bereits Mitte Juni 2021. Hierfür wird der derzeitige Sportplatz (zum Schwabenweg) zurückgebaut und für den zukünftigen Baustellenverkehr hergerichtet. Mit Beginn dieser Arbeiten wird es zu vermehrtem Baustellenverkehr im Bereich der Buszufahrt am Schwabenweg kommen.

Damit es nicht zu Überschneidungen mit dem Schülerverkehr kommt, sollen die Schüler-Bring- und Abholzeiten vom Baustellenverkehr zeitlich getrennt werden.

Der Beginn der Rohbauarbeiten für das Schulgebäude ist nach den Herbstferien 2021 geplant und soll bis zum Sommer 2023 mit dem Erstbezug abgeschlossen werden. Danach erfolgt der Abbruch des vorhandenen Schulgebäudes und die Errichtung des Zwischenbaus mit Eingangshalle, Aula und Mensa sowie der Bibliothek und Werkräumen. Die Gesamtfertigstellung ist für Anfang 2025 geplant.

Die Sanierung des alten Gebäudekomplexes hätte mehr als 20 Millionen Euro gekostet, es hätte viele Unwägbarkeiten am alten Baubestand gegeben und die Schulklassen hätten während der Arbeiten ausgelagert werden müssen. Beim Neubau können die meisten Schülerinnen und Schüler in den Klassen weiter unterrichtet werden. Nur acht Klassen müssen vorübergehend in Container umziehen.

Das Gebäude der Stadtbibliothek bleibt als Teil des neuen Gebäudekomplexes erhalten. Die Entwurfsplanung für das Gesamtprojekt ist fertiggestellt und bewegt sich im Kostenrahmen, den der Stadtrat vorgegeben hatte.


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