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ZiTi informiert:

Anwohneranhörung zum dritten Bauabschnitt Fußgängerzone

Ralph Zimmer, Sachgebietsleiter Straßenbau, informierte die Anwohner über die Arbeiten im dritten Bauabschnitt der neuen Fußgängerzone.
Foto aus dem zweiten Bauabschnitt: So werden Fahrradständer und Pflaster aussehen.

Ralph Zimmer, Sachgebietsleiter Straßenbau, und Steffen Schrader informierten am 17. Februar die Anwohner über den Ausbau des dritten Bauabschnittes der Fußgängerzone. Bauabschnitt 3 reicht von der Alten Poststraße – beginnend am Fischerplatz, bis zu Einmündung Alte Poststraße in die Kölner Straße, und von dort bis zum Kölner Platz inklusive der Teilstücke Hospital- und Klevstraße, soweit diese zur Fußgängerzone gehören. „Stadtwerke und Abwasserbetrieb haben ihre Anschluss- und Kanalarbeiten größtenteils abgeschlossen“, so Zimmer. Die von der Stadt beauftragte Firma Schäfer & Schäfer beginne nun zeitnah mit den Pflasterarbeiten.

Das Design wird Zimmers Ausführungen zufolge dem aus den Bauabschnitten 1 (Fischerplatz und Umgebung) sowie 2 (Kölner Straße von der Einmündung Hippolytusstraße bis zur Wilhelmstraße entsprechen. Sachgebietsleiter Zimmer: Wir lassen changierendes Betonpflaster mit hellen und dunklen Tönen verlegen. Die Fahrtrasse wird etwas dunkler sein und im Fischgrätverband verlegt, die Randstreifen sind heller.“ Zur Anwohnerfrage nach Papierkörben, die derzeit im zweiten Bauabschnitt Kölner Straße noch fehlen, erklärte Zimmer, diese würden zeitnah aufgestellt. Im dritten Bauabschnitt geschehe dies gleich mit, da man nun ausreichend Materialien auf Lager habe.

Der Brunnen am Kölner Platz wird seinen Ausführungen zufolge nur leicht verschoben und erhält eine graue Einfassung. In der Alten Poststraße werden im Zuge der Pflastermaßnahmen zehn Bäume gesetzt. Die Verwaltung machte in der Anhörung deutlich: „Alle Baum-verändernden Maßnahmen sind abgeschlossen.“ Vier Bäume in der Klevstraße sind entfernt worden, diese seien aber lediglich verpflanzt worden. An Kölner Platz werden drei Spielgeräte aufgestellt, die jenen am Fischerplatz ähneln.

In der Fahrtrasse werden nach Verwaltungsangabe Steine im Format 30 x 15 cm und einer Stärke von 14 cm verlegt. Auf dem Kölner Platz kommen Steine im Format Platz: 36 x 24 x 16 cm zum Einsatz. Die Haltbarkeit dieses Belages bezifferte der Verwaltungsfachmann mit 30 bis 40 Jahren. Es werden Bedarfsrohre für Leitungen der Telekom und anderer Anbieter verlegt. In Zukunft lassen sich damit neue Anschlüsse ohne größere Tiefbauarbeiten realisieren, so Zimmer.

Zu Beginn werden Klevstraße und Teile des Kölner Platzes in Angriff genommen. Diese geschieht mit Rücksicht auf den Lieferverkehr auf der Kölner Straße. Die Arbeiten sollen Ende April fertiggestellt sein. Im Anschluss wird die Alte Poststraße neu gepflastert. Hier wir das Ende der Arbeiten Ende Juli erwartet. Der Rest der Kölner Straße soll Ende Oktober fertig sein, sodass dann freie Bahn für das Adventsgeschäft des Einzelhandels herrscht.

Zimmer zur Müllabfuhr während der Bauphase: „Wir haben die Baufirma angewiesen, die Tonnen zu einem Sammelplatz zu bringen, sodass die Abfuhr gewährleistet ist.“

Zur Anwohner-Frage nach den Fahrradständern erklärten die Verwaltungsrepräsentanten, dass das Neubaukonzept in der gesamten neuen Fußgängerzone lediglich fünf bis sechs Stellplätze weniger aufweise, als zuvor vorhanden waren. Dies habe eine Auswertung ergeben, die gemeinsam mit dem ADFC durchgeführt worden sei. In der Fahrradständer-Frage werde sich die Verwaltung noch einmal mit dem für die Planung verantwortlichen Ingenieurbüro austauschen. Da in der gesamten Stadt zudem die Elektroleitungen erneuert wurden, ist auch eine eventuelle Nachrüstung von Fahrradständern mit E-Tankstellen möglich, erklärte Zimmer auf eine entsprechende Anwohner-Frage.

Zur Anwohner-Frage, ob und wann die Skulpturen in der Fußgängerzone wieder aufgestellt würden, erklärte Sachgebietsleiter Zimmer, dass als nächstes das Alfred Nobel-Denkmal auf dem Platz vor Peek & Cloppenburg wieder aufgestellt wird. Ivo Hurnik erklärte, dass derzeit eine Arbeitsgruppe damit beschäftigt ist, Standorte für die Kunstwerke aus dem Bildhauer-Symposium in den 80er-Jahren zu ermitteln. Diese würden zuvor gereinigt.

ZiTi kürzt den Projektnamen „Zukunfts-Initiative Troisdorf-Innenstadt“ ab. Flankiert werden die Maßnahmen zu Umbau und Neugestaltung der Fußgängerzone durch die ZiTi-Kampagne. Sie wirbt für ein neues Bewusstsein für das Troisdorfer Zentrum und seine Stärken. Sie informiert die Öffentlichkeit zudem über den Verlauf der Baumaßnahmen. Mehr dazu im Internet unter www.troisdorf.city/ZiTi.