Baustart neben der Stadthalle Troisdorf:

Neues Parkhaus entsteht für 475 Autos

Erläuterte die Neubaumaßnahme: links Peter Klein (öPA) mit Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski.
Architekt Uwe Küstermeier erklärte die zukunftsweisende Gestaltung des Parkhauses.
Baustart mit Plan: v.l. Mark Schumacher (dip), Peter Klein (öPA), Architekt Uwe Küstermeier und Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski vor der Baugrube.

Ende September 2014 erfolgte die Baugenehmigung und im Februar 2015 bereits die Vergabe für den Neubau an den Generalbauunternehmer Deutsche Industrie- und Parkhaus GmbH, kurz dip: Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski sowie die Bauherren, TroiKomm-Geschäftsführer Peter Blatzheim und der Geschäftsführer der öPA Verkehrsgesellschaft, Peter Klein, gaben offiziell den Startschuss für das neue Parkhaus an der Stadthalle.

„Das ist eine wichtige Ergänzung für dieses neu entwickelte Stadtgebiet. Damit wird viel Parkraum geschaffen, nicht nur für die Besucher der Stadthalle, sondern auch für Mitarbeiter in den umliegenden Firmen und im Rathaus“, freute sich Bürgermeister Jablonski. Den Neubau erläuterten der Architekt Uwe Küstermeier vom Büro kg5 aus Düsseldorf, und Mark Schumacher als Vertreter der dip mit Sitz in Bad Honnef. Die Firma dip baute seit 35 Jahren 500 Parkhäuser, unter anderem die großen am Köln-Bonner Flughafen.

Mehrere Zufahrten

Das neue Troisdorfer Parkhaus entsteht gegenüber dem neuen Festplatz hinter der Stadthalle, der ebenfalls zurzeit im Bau ist. Das Parkhaus wird auf fünf Ebenen 475 Stellplätze vorhalten, von denen 14 als Frauenparkplätze und 10 als Behindertenparkplätze ausgewiesen werden. Letztere befinden sich im Erdgeschoss mit einer separaten Zufahrt direkt gegenüber der Stadthalle.

Insgesamt stehen drei Zufahrten - ausgehend von der Straße An der Stadthalle - und zwei Ausfahrten zur Kaiserstraße zur Verfügung. Zwei der drei über 15 Meter hohen Treppenhäuser verfügen über je zwei leistungsfähige Aufzüge, die einen schnellen Transport der Parkkunden auch bei gut besuchten Veranstaltungen in der Stadthalle ermöglichen.

Viel Platz zum Parken

Die Fahrgassenbreite ist wie beim Parkhaus am Bahnhof komfortabel auf 6,50 Meter ausgelegt, die Parkbuchten sind 2,50 Meter breit und 5 Meter lang. Das Parkhaus wird überdacht und kann eine Photovoltaikanlage aufnehmen. Der farblich und freundlich gestaltete Innenbereich wird mit sparsamen LEDs hell ausgeleuchtet sein.

Zusätzlich befindet sich im 145 Meter langen und 25 Meter breiten Parkhaus eine von der Stadt betriebene Fläche für 75 Fahrradstellplätze. Im PKW- und Fahrradbereich sind Strom-Ladesäulen für Elektroautos und Pedelecs vorgesehen. Der Neubau kostet 4,4 Millionen Euro. Voraussichtlich im 1. Quartal 2016 werde das Parkhaus eröffnet, erklärte öPA-Geschäftsführer Peter Klein.