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Kunstprojekt in der Kita Robert-Müller-Platz:

Der Zauberesel kam ins Kinderkunsthaus

Erinnert an HA Schult: Herr Müller von Schrott begrüßt am historischen Gebäude die Kinder der Kita Robert-Müller-Platz.
Der kunterbunte Zauberesel rollte in das historische Gebäude der Kita.

Das Kunstprojekt „Der kunterbunte Zauberesel – ein Projekt rund um Räder, Schrott und Farben!“ im „Kinderkunsthaus“, der städtischen Kita Robert-Müller-Platz in Troisdorf-Friedrich-Wilhelms-Hütte, ist beendet. Seit März 2013 haben die Kinder mit Werkzeug, Schrauben, Schrott, Maschendraht, ausrangierten Fahrrädern, mit Farbe und viel Phantasie ganz unterschiedliche Kunstwerke geschaffen.

Auch Lieder, Geschichten, Phantasiereisen und Bewegungsspiele waren Teil des Jahresprojektes. Am „Kinderkunsttag“ zum Abschluss des Projekts wurde in der Kita kräftig gefeiert. „Die Gruppen der Kita bekamen neue Namen:KLEXE –weil die alles so schön bunt machen, KnÖpfe – weil die so kreativ und verschieden sind und KLEEblätter – nach Paul Klee, ein Maler, der den Kindern sehr gefällt“, erklärte Kita-Leiterin Eike Schulz.

Damit die neuen Namen nicht vergessen werden, wurde die imposante Figur „Herr Müller von Schrott“ gebaut. Die KLEEblätter-Kinder gestalteten die Arme, die „Knöpfe“ haben KnÖpfe auf den großen Tonnenbauch gemalt und die KLEXE-Kinder färbten die Steine an den Beinen. Aus Dreiradreifen, Lametta, einem Milchkännchen, Knöpfen und Drahtbügeln wurde ihm zu einem Gesicht verholfen. Jetzt steht er vor der Tür und grüßt jeden, der zu uns möchte“, berichtete Schulz.

Beim Sommerfest der Kita vor den Ferien haben Eltern und Kinder mit ihren Körpern gemeinsam eine funktionierende Maschine dargestellt, einen riesengroßen „Zauberesel“ angemalt und viel Spaß beim Fahrradparcours gehabt. Nach einem Imbiss erfreuten sich die Kinder an einer Zaubervorstellung rund um die verzauberten Fahrradteile.

Im August werden 25 Kinder im Alter ab 3 Jahren neu aufgenommen. „Im Herbst beginnen die Vorbereitungen für das Chorprojekt im nächsten Winter. Die Geschichte von Hänsel und Gretel wird vertont und auf die Bühne gebracht – ein Märchen, das auch heute noch viele Möglichkeiten bietet, sich kreativ zu zeigen“, freut sich bereits jetzt Eike Schulz. Auskunft erhält man in der städtischen Kindertagesstätte unter Tel. 02241/81208.