Appell zur Sicherheit und Sauberkeit der Spielplätze

Troisdorfer Kinderspielplätze sind TÜV-geprüft

Auch auf dem Spielplatz an der Maarstraße in Spich wüteten Randalierer.
Viel Spaß haben die Kinder auf dem Bullerbü-Spielplatz an Burg Wissem, hier angefeuert durch Ortsvorsteher Gerd Schlich.

Die Troisdorfer Spielplätze sind sicher: Seit ein paar Jahren werden die 52 Kinderspielplätze im Stadtgebiet alljährlich durch Gutachter des TÜV Rheinland überprüft. Die letzte Kontrolle der Spielgeräte im Juni 2012 hat keine Beanstandungen ergeben. Installation, Prüfung, Wartung und Betrieb der Spielplätze entspricht damit vollständig den hohen Anforderungen und den DIN-Normen.

Zum städtischen Baubetrieb gehört eine „Spielplatz-Kolonne“ von fünf Mitarbeitern. Sie führen einmal wöchentlich eine Sichtprüfung der Plätze durch, einmal im Monat eine Funktionsprüfung der Spielgeräte auf zehn Spielplätzen und dreimal wöchentlich Zusatzkontrollen. Einmal im Jahr kommen Prüfer des TÜV Rheinland, um die Sicherheit und Funktionsfähigkeit der Spielgeräte unter die Lupe zu nehmen.

Die Stadt Troisdorf gibt pro Jahr rund 160.000 Euro für die Reinigung und Instandhaltung der Spielpätze aus. Trotzdem werden Spielplätze immer wieder verunreinigt oder es werden Spielgeräte mutwillig zerstört. Diese Formen des massiven Vandalismus wurden zuletzt vor allem auf dem Spielplatz Maarstraße in Troisdorf-Spich und dem Auf dem Schellerod in Troisdorf-Oberlar festgestellt.

Mit viel Aufwand mussten an mehreren Standorten Abfall beseitigt und Spielgeräte gereinigt oder in Ordnung gebracht werden. Auf dem China-Spielplatz Maarstraße mussten zwei Dächer eines Spielhauses repariert, auf dem Spielplatz Auf dem Schellerod abgebrannte Trampen und Pfosten erneuert werden.

Auf dem Spielplatz Uckendorfer Straße am Rotter See wurden Glasscherben von zerschlagenen Bierflaschen aus dem Wasser geholt. Auf dem Spielplatz an der Speestraße wurde eine zerstörte Brüstung, auf dem Spielplatz Am Wasserwerk das Dach eines Spielhauses und auf dem Spielplatz Heidenaustraße die zerstörte Pumpe der Matschanlage erneuert.

Die Reparaturen und Reinigungsmaßnahmen kosten die Stadt und damit den Steuerzahler viel Geld. Die Stadt appelliert deshalb eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger, auf die Sauberkeit der Spielplätze zu achten, damit Troisdorfer Kinder unbehindert und sicher spielen können.