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Troisdorfer Bahnhof gegen Schmierereien schützen!

GraffitiOFFensive: Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski zeigte sich zufrieden über die Maßnahmen gegen Vandalismus am Troisdorfer Bahnhof

Das Land NRW und die Deutsche Bahn setzen beharrlich ihr Engagement gegen Beschädigungen und Verunreinigungen an Bahnhöfen und Haltepunkten durch Graffiti fort. Städte wie Troisdorf unterstützen sie dabei. Das unterstrich Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski bei einem Gespräch über die „GraffitiOFFensive“ im Troisdorfer Bahnhof. Die Bahnunterführung war kürzlich mit Werken des Kölner Künstlers Thomas Kohl, Meisterschüler von Gerhard Richter, neu gestaltet worden. Die Kosten hat die Stadt getragen.

Der Parlamentarische Staatssekretär im NRW-Verkehrsministerium, Horst Becker, und der Konzernbevollmächtigte der Bahn für NRW, Reiner Latsch, stellten den weiteren Fahrplan im Kampf gegen Farbschmierereien vor. Inzwischen wurden bereits die 100 am stärksten betroffenen Stationen gereinigt und mit Präventionsschutz versehen. Insgesamt gibt es in NRW 695 Bahnhöfe und Haltepunkte.  

"Die gemeinsame Anti-Graffiti-Aktion von Deutscher Bahn AG und dem Land Nordrhein-Westfalen hat sich sehr bewährt und wird fortgesetzt“, betonte Staatssekretär Becker. Sie mache Sinn, weil sie in ein Gesamtpaket von Maßnahmen eingebettet sei wie die Modernisierung von Bahnhöfen und die Installation von Video- und Notrufanlagen.

„Dazu gehört aber auch die erfolgreiche Kampagne ‚Mehr Zivilcourage in Bus und Bahn - Misch Dich ein: Wähl 110!’. Kreativität ist wichtig, aber bitte nicht auf öffentlichen Flächen und nicht zu Lasten anderer. Fahrgäste haben Anspruch auf saubere, helle und sichere Haltestellen", unterstrich Becker.

„Das zurückliegende Jahr war ein echter Erfolg im gemeinsamen Kampf von Land und DB gegen Graffiti-Verunreinigungen. Wenige Tage nach der Meldung einer Farb-Attacke wird diese leichter als bislang entfernt. Damit nehmen wir den Farbschmierern ihr Erfolgserlebnis. Ich freue mich auf die Fortführung der gemeinsamen Aktion“, hob Reiner Latsch hervor

Das neue Konzept baut auf diese Erfolge auf und sieht vor, dass alle gefährdeten Objekte im Rahmen von Präventionsmaßnahmen zunächst  mit einer Anti-Graffiti-Schutzschicht ausgerüstet werden, so dass sie rascher von den Schmierereien befreit werden können. Besonders Hinweisschilder und Einrichtungen der Kundeninformation sollen so vor dem Vandalismus geschützt werden. Daneben werden alle Verschmutzungen von der Bahn dokumentiert, um Schadensersatzansprüche geltend machen zu können.