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Senioren helfen Senioren - Seniorenbeirat aktuell:

Seniorenbeauftragte wollen nicht nur reden, sondern handeln

Werner Zander, Vorsitzender des Troisdorfer Seniorenbeirats (links) und sein Stellvertreter Klaus Schubert..

Ganz aktiv sind die ehrenamtlich tätigen Seniorenbeauftragten, die sich in den 12 Troisdorfer Stadtteilen um die Belange älterer Menschen kümmern. Gemeinsam bilden sie den Troisdorfer Seniorenbeirat. In dem Gremium werden Anregungen an die Stadt weitergeleitet, Erfahrungen ausgetauscht, Tipps besprochen und weitere Impulse für die Altenhilfe gegeben.

Seit der Bildung des Gremiums im Jahr 2006 ist Werner Zander aus Troisdorf-Spich Vorsitzender. Er hofft darauf, dass der Beirat noch bekannter wird und noch mehr zum Wohl der Troisdorfer Seniorinnen und Senioren beitragen kann. „In den Stadtteilen ist es augenscheinlich vielen Seniorinnen und Senioren bisher entgangen, was der Seniorenbeirat in seiner Funktion für sie tun oder machen kann. In den Schaukästen der Ortsvorsteher in den Stadtteilen sind die Fotos und Adressen der zuständigen Seniorenbeauftragten mit ihren Vertretern angebracht“, erklärt Zander und er betont:

„Wir sind kein Kaffeekränzchen, sondern wir vertreten die Interessen der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, wir sind das sogenannte Sprachrohr für die Menschen, die auch im Alter in unserer Stadt mitreden und mitgestalten wollen. Wir im Beirat sind darum bemüht, die Anliegen und Bedürfnisse älterer Menschen in die zuständigen Gremien des Stadtrats und der Verwaltung und alle weiteren Institutionen zu tragen. Wer sonst könnte den demografischen Wandel direkter spüren,  die Aufgabe der Vermittlung besser lösen und bei ihrer Realisierung besser mitwirken als der Seniorenbeirat“, fragt Vorsitzender Werner Zander. Und er fordert noch mehr:

„Auch wenn die Gemeindeordnung es noch nicht hergibt, wäre es sinnvoll zum Wohle der älteren Troisdorfer Bürger, die Beiratsmitglieder in Ausschüssen des Stadtrats einzubinden und wie Ausschussmitglieder zu betrachten. Die Landesseniorenvertretung, in der Vertreter aus 150 Städten und Kreisen mitwirken, wird einen Antrag an die Landeregierung in Düsseldorf stellen, um die NRW-Gemeindeordnung dementsprechend zu ändern“.

Werner Zander will das Heimatgefühl stärken und dazu beitragen, dass sich Seniorinnen und Senioren in unserer Stadt wohlfühlen. „Wir müssen den älteren Mitbürgern vermitteln, dass wir in Troisdorf eine familien- und bürgerfreundliche Gemeinschaft sind. Nicht nur darüber zu reden, sondern auch so zu handeln ist die Aufgabe. Wenn wir gemeinsam diesen Dingen Beachtung schenken und sorgsam damit umgehen, werden wir für den demografischen Wandel gewappnet sein und er wird uns in Zukunft nicht vor unlösbare Probleme stellen“.