Ortsumgehung Sieglar und Eschmar:

Jablonski macht weiter Druck bei EL 332

Mit intensiven Gesprächen hat der Troisdorfer Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski sich seit seinem Amtsantritt im Herbst 2009 dem Fortgang der Planungen für die EL 332 gewidmet.  Jablonski hatte das Thema Ortsumgehung für Sieglar und Eschmar zur Chefsache erklärt. Nun erfüllt ihn die Ankündigung der neue NRW-Landesregierung mit Sorge, ab dem Haushaltsjahr 2011 innerhalb der für die Landesstraßen vorgesehenen Mittel die Gelder sukzessive deutlich zugunsten des Straßenerhalts umzuschichten.

Jablonski befürchtet, die neue Regierung könne den Bau der EL 332 jetzt nicht mehr mit Priorität vorantreiben. Im Koalitionsvertrag heißt es: „Wir konzentrieren uns bei der Finanzierung der Projekte des Landesstraßenbedarfsplans auf solche, für die zum Zeitpunkt des Abschlusses dieser Vereinbarung rechtskräftiges Baurecht besteht.“ Bei der EL 332 konnte der Planfestellungsbeschluss  wegen noch anstehender Entscheidungen des OVG Münster noch nicht vollzogen werden.

Beim parlamentarischen Staatssekretär für Verkehr in Nordrhein-Westfalen, Horst Becker, will er sich am 4. November im  Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen  und Verkehr für den zügigen Bau der Umgehungsstraße stark machen und für die Finanzierung der Gesamtmaßnahme werben. Jablonski will die Landesregierung in’s Wort nehmen, die den Kommunen im Koalitionsvertrag eine “enge Partnerschaft zwischen Stadt und Land“ versprochen hatte.