Aufenthaltsgestattungen

  • Leistungsbeschreibung

    Nach der Asylantragstellung erfolgt regelmäßig eine Zuweisung des Asylbewerbers an eine Stadt/Gemeinde im Bundesgebiet. Dies bedeutet, dass der Betroffene dort seinen Wohnsitz nehmen muss. Während des Asylverfahrens erhält der Asylbewerber eine Aufenthaltsgestattung. Diese ist zeitlich befristet und auf einen räumlichen Geltungsbereich beschränkt. Für die Stadt Troisdorf ist dies der Regierungsbezirk Köln. Die Aufenthaltsgestattung berechtigt nicht zum Grenzübertritt.

    Die Aufenthaltsgestattung erlischt kraft Gesetzes mit rechtskräftigem Abschluss des Asylverfahrens. Wird der Ausländer als Asylberechtigter anerkannt oder wird ihm die Flüchtlingseigenschaft gem. § 60 Abs. 1 AufenthG zuerkannt, so wird ihm ein Reiseausweis für Flüchtlinge ausgestellt und eine Aufenthaltserlaubnis erteilt. Nach Ablauf von drei Jahren erhält der Asylberechtigte ein unbefristetes Aufenthaltsrecht, wenn die Gründe für sein Asyl weiterhin vorliegen.

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  • Erforderliche Unterlagen

    Alle Dokumente, die die Identität des Antragstellenden nachweisen, sind beizufügen.

  • Verfahrensablauf

    Menschen, die wegen ihrer Herkunft, Religionszugehörigkeit oder politischen Anschauung in ihrer Heimat verfolgt werden und nach Deutschland flüchten und das 16. Lebensjahr vollendet haben, können einen Asylantrag stellen. Mit dem Asylantrag beginnt das Asylverfahren, bei dem, im Einzelfall, die Kinder des Asylsuchenden mit einbezogen werden. Der Asylantrag muss schriftlich gestellt werden und kann entweder persönlich vom Antragsstellenden oder einer von ihm bevollmächtigten Person erfolgen.

    Der Asylantrag ist im Regelfall bei der zuständigen Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge zu stellen. Der Asylantrag kann aber auch bei der Ausländerbehörde, der Polizei oder bereits bei der Einreise an der Grenze gestellt werden. Von dort wird der Asylbewerber an die zuständige Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge weitergeleitet. Beim Bundesamt wird nach Anhörung des Asylbewerbers über das Asylgesuch entschieden.