Aufenthaltsgestattungen für Asylbewerber*innen

  • Leistungsbeschreibung

    Nach der Asylantragstellung erfolgt regelmäßig eine Zuweisung des Asylbewerbers an eine Stadt/Gemeinde im Bundesgebiet. Dies bedeutet, dass der Betroffene dort seinen Wohnsitz nehmen muss. Während des Asylverfahrens erhält der Asylbewerber eine Aufenthaltsgestattung. Diese ist zeitlich befristet und auf einen räumlichen Geltungsbereich beschränkt. Für die Stadt Troisdorf ist dies der Regierungsbezirk Köln. Die Aufenthaltsgestattung berechtigt nicht zum Grenzübertritt.

    Die Aufenthaltsgestattung erlischt kraft Gesetzes mit rechtskräftigem Abschluss des Asylverfahrens. Wird der Ausländer als Asylberechtigter anerkannt oder wird ihm die Flüchtlingseigenschaft gem. § 60 Abs. 1 AufenthG zuerkannt, so wird ihm ein Reiseausweis für Flüchtlinge ausgestellt und eine Aufenthaltserlaubnis erteilt. Nach Ablauf von drei Jahren erhält der Asylberechtigte ein unbefristetes Aufenthaltsrecht, wenn die Gründe für sein Asyl weiterhin vorliegen.

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