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Verkehrsplanung

Karte Verkehr und Siedlungsentwicklung in Troisdorf Button Bild vergrößern

Auf kurzen Wegen schnell von Ort zu Ort

Der Ausbau der Verkehrswege zur Erschließung steht in unmittelbarer Wechselwirkung zur städtebaulichen Entwicklung. Im Einzugsbereich von Bahnhöfen und Haltepunkten entlang des schienengebundenen Regionalverkehrs in den Stadtteilen Troisdorf-Mitte, Troisdorf-Spich und Troisdorf-Friedrichs-Willhems-Hütte steht einer höheren baulichen Verdichtung ein besonders leistungsfähiger öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) zur Verfügung. Mit einem Kleinbahnanschluss liefert die Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft (RSVG) ein ergänzendes Verkehrsangebot für den Güterverkehr.

Das Straßennetz dient der Erschließung der Fläche, sofern es sich nicht um anbaufreie Straßen des Regional- und Fernverkehrs handelt. Diese Straßen, vor allem die Bundesautobahnen, haben besondere Bedeutung für die großräumige Erreichbarkeit im Personen- und Wirtschaftsverkehr. Zwei Autobahnanschlussstellen an der durch das Stadtgebiet verlaufende Autobahn A 59 verbinden die Stadt Troisdorf mit dem regionalen Autobahnnetz. Das nachgeordnete Straßennetz der flächenhaften Erschließung dient dem Individual- und Wirtschaftsverkehr. Auch die RSVG-Busse des öffentlichen Nahverkehrs, die neben Direktverbindungen Zubringerleistungen zu den Haltestellen des schienengebundenen Nahverkehrs erfüllen, nutzen dieses universelle Straßennetz. Anliegerstraßen stellen die unterste Netzebene dar und dienen allein der Erschließung der angeschlossenen Grundstücke.

Für Verkehrsleistungen von geringer Entfernung und als Zubringerfunktion für Bus und Bahn hat ein gut ausgebautes Nahmobilitätsnetz (Fuß- und Radwege) große Bedeutung. Troisdorf ist Mitglied im Netzwerk "Fahrradfreundlicher Städte Nordrhein-Westfalens" und verfügt größtenteils über vorbildliche Radverkehrsanlagen. Im Rahmen des Modellprojektes „Fahrradfreundliches Troisdorf“ wurde von 1988 bis 1996 die Grundlage für ein lückenloses leistungsfähiges Radverkehrsnetz geschaffen.

Eine besondere verkehrliche Lagegunst stellt die Nähe der Stadt Troisdorf zum Flughafen Köln-Bonn dar, dessen Gelände teilweise unmittelbar auf dem Stadtgebiet liegt. Der Flughafen ist über die S-Bahn und die A 59 unmittelbar erreichbar.

2015 fertiggestellte K 29n, Ortsumgehung Kriegsdorf Button Bild vergrößern

Nicht alle Straßen in Troisdorf werden von der Stadt geplant

Für die Planung und den Betrieb von Verkehrswegen sind unterschiedliche Verkehrsträger zuständig. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW baut und verwaltet die Fernverkehrsstraßen des Bundes. Das sind die Autobahnen und Bundesstraßen. Die Straßen mit mindestens regionaler Verkehrsbedeutung werden als Landesstraßen vom Land Nordrhein-Westfalen gebaut und unterhalten, wofür auch der Landesbetrieb Straßenbau NRW zuständig ist. Andere überörtliche Straßen fallen als Kreisstraßen in die Trägerschaft des Rhein-Sieg-Kreises. Nur die übrigen Straßen im Stadtgebiet sind Gemeindestraßen der Stadt Troisdorf. Die Straßenbaubehörden auf allen Ebenen arbeiten eng zusammen und koordinieren ihre Planungen.

Baurecht für neue Straßen

Das Baurecht für neue Straßen oder die wesentliche Änderung von Straßen wird in förmlichen Verwaltungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung geschaffen. Für Anliegerstraßen und sonstige zum Anbau bestimmte Straßen werden Straßenverkehrsflächen in Bebauungsplänen festgesetzt, die nach den Vorschriften des Baugesetzbuches (BauGB) aufgestellt werden. Für Bundesautobahnen sowie Bundes-, Landes- und Kreisstraßen (vor allem außerhalb der Ortsdurchfahrt) werden nach dem Bundesfernstraßengesetz und dem Straßen- und Wegegesetz des Landes Nordrhein-Westfalen eigene Planfeststellungsverfahren durchgeführt, die mit einem Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung enden. Für diese Straßen kann auch ein die Planfeststellung ersetzender Bebauungsplan aufgestellt werden.

Verkehrsplanung: Tempo-30 Zone in einem neuen Wohngebiet Button Bild vergrößern

Verkehrsberuhigung zur Verbesserung des Wohnumfeldes

Der Vergleich der Verkehrsentwicklungspläne von 1972, 1989 und 2014 zeigt den Wandel in der Verkehrsplanung von der autogerechten Stadt in den 1970er Jahren zu den verkehrsberuhigten Wohnquartieren seit den 1980er Jahren.

Weitere Informationen

zur Verkehrsplanung der Stadt Troisdorf finden Sie auf der Projektseite Verkehrsentwicklungsplan.


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Herr U. Gödeke

Tel. 02241/900-623

Fax 02241/900-8623
Rathaus, Kölner Straße 176 Symbol Stadtplandienst
Stadtplanung, Zimmer 320

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