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Rund um die Kölner Straße - kurze Wege zu Kultur und Einkauf

Troisdorf-Mitte hat etwas mehr als 16000 Einwohner und bietet einen reizvollen Mix aus moderner Architektur und traditionellem Fachwerk mit einer modern gestalteten Fußgängerzone.
Hier kaufen Troisdorfer und Auswärtige entspannt ein oder sitzen in den zahlreichen Cafes und Restaurants.


Stadttor am UrsulaplatzBildergalerie Troisdorf-Mitte ansehenBild vergrößern

Im Herzen Troisdorfs

Im Jahr 2002 feierte die Stadt Troisdorf ihr 50-jähriges Jubiläum.
Gemessen an der Erstnennung des Grundbesitzes der Kirche zu Troisdorf im Jahre 1066, eine kleine Zeitspanne und gemessen an den Erstfunden aus vorgeschichtlicher Zeit am Ravensberg vor hunderttausend Jahren eine kaum vorstellbare Ära. Sie sind Erinnerung an geschichtliche Tatbestände und Vorgänge, die den Menschen der Jetztzeit die ganze Vielfalt der Aufgaben der Heimatforschung erkennen lassen.

In diesem Zusammenhang muss auch die Geschichte der Ortsteile gesehen werden,die die heutige Stadt bilden – so beispielsweise Sieglar und Eschmar mit ihren Erstnennungen 832, Müllekoven 918, Bergheim 1075, Altenrath (Sulsa) 1075, Spich 1135 und Kriegsdorf 1143.
In der Verbundenheit aller Orte der heutigen Stadt Troisdorf liegt die Stärke dieses überschaubaren Gemeinwesens. So wurden auch die seit 1952 bestehenden Stadtrechte nach 17 Jahren – am 1. August 1969 – auf die durch das Neuordnungsgesetz Bonn geschaffene neue Stadt übertragen. Die Wünsche und Vorstellungen, die man 1952 glaubte verwirklichen zu können, sind so ebenfalls auf die neue Stadt übergegangen und waren im größeren Zusammenhang änderungsbedürftig.

Erwartungen an die Stadtrechte hatten 1952 eigentlich nur die Stadtverordneten und die Stadtverwaltung, vielleicht noch einige Einzelhändler und die Industrie. Man erhoffte sich von der Nennung „Stadt“ einen Aufwertungsgewinn, der aber oft nicht eintraf. Das Neuordnungsgesetz übertrug den Titel auf die neue Stadt und sie wurde danach die größte Stadt im Rhein-Sieg-Kreis mit heute 76.836 Einwohnern (Stand: 31.12.2008).

Aus der Einwohnerzahl ergeben sich Verpflichtungen der Stadt für ihre Bewohner, die städtisch sein wollen und Angebote erwarten. Solche Angebote sind in den 50 Jahren gemacht worden.

Eine Familien-Angelegenheit

Fakt ist in jedem Fall, dass die Troisdorfer Innenstadt einen reizvollen Mix aus moderner Architektur und traditionellem Fachwerk zu bieten hat und sich diese städtebaulichen Kontraste zu einem harmonischen Gesamtbild zusammenfügen.
Die modern gestaltete Fußgängerzone könnte kaum abwechslungsreicher sein: Kleine Fachhändler und große Handelsketten, Einkaufspassagen und Wohnhäuser, interessante Kunstobjekte, zahlreiche Brunnen, Ruhezonen für Erwachsene und Spielmöglichkeiten für Kinder reihen sich aneinander und prägen einen Ort, an dem sich insbesondere Familien sehr wohl fühlen – eine Stadt, in der es sich leben lässt.
Neben entspanntem Einkaufen und einer Vielfalt an kulturellen Ereignissen lohnt sich auch ein erholsamer Spaziergang im nahe gelegenen Stadtwald oder im Park des Hauses Burg Wissem, in dem man sogar ein Hirschgehege vorfindet.

Für die Bürger dieser Stadt ist Troisdorf lebenswert, zukunftsorientiert und kann sich so in den nächsten Jahrzehnten auch weiterentwickeln. Es vertraut dabei auf seinen neuen Slogan:

Troisdorf – eine Familien-Angelegenheit.


trolive - Oberdorf und Belgische Siedlung:
Troisdorfer Stadtzeitung
Ausgabe 6, 2015

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