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Rund-um-sorglos-Paket zum Lesen für Kinder:

Janosch-Grundschule erhielt Deutschen Lesepreis

Setzen sich für’s Lesen ein: Lehrerin Anja Jurkschat (links) und Schulleiterin Jessica Giebel bei der Preisverleihung in Berlin.Bild vergrößern

Die Stiftung Lesen und die Commerzbank-Stiftung haben in Berlin den Deutschen Lesepreis an 16 Personen und Einrichtungen verliehen, die sich nachhaltig für die Leseförderung einsetzen. Die Janosch Grundschule in Troisdorf-Oberlar gehört dazu und hat den zweiten Platz in der Kategorie Herausragende Leseförderung an Schulen belegt. Überzeugt hat die Schule mit ihrem „Rund-um-sorglos-Paket“, das Lesetipps für Schülerinnen und Schüler und Eltern, Lesehaltestellen und Leserätsel, Lesewochen und Buchdruckworkshops vereint.

Der Deutsche Lesepreis mit insgesamt 25.000 Euro dotiert und wird seit 2013 in sechs Kategorien vergeben: individuelles Engagement, kommunales Engagement, Sprach- und Leseförderung in Kitas, Leseförderung an Schulen, Leseförderung mit digitalen Medien und Sonderpreis für prominentes Engagement. Die Auszeichnung steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien.

Monika Grütters lobte die innovativen Projekte zur Leseförderung: „Lesekompetenz ist in unserer multimedialen Welt der Schlüssel zu Wissen, Bildung und demokratischer Teilhabe. Es ist daher wichtig, so früh wie möglich Kindern und Jugendlichen kreative Förderangebote zu bieten und sie so für das Lesen zu begeistern.

Mutige Angebote, Lust auf‘s Lesen

Deshalb werden einmal mehr innovative, kreative und mutige Projekte mit dem Deutschen Lesepreis ausgezeichnet. Die prämierten Initiativen greifen auf lokale Strukturen, vorhandene Netzwerke oder für die Zielgruppe passende Medien zurück – im virtuellen, im ländlichen wie auch im urbanen Raum, im Kindergarten, in der Schule, in der Buchhandlung oder im Museum. Es ist genau diese Vielfalt der Angebote, die die jungen Menschen in ihrer Lebenswelt abholen und Lust auf‘s Lesen machen“.

Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, betonte: „Die Superkraft des (Vor-)Lesens ist unbestritten. Wer von klein auf viel Zeit mit Geschichten verbringt, kann sich gut konzentrieren, ist wortgewandt und hat ideale Bildungs- und Berufschancen. Doch zu viele Menschen in Deutschland profitieren nicht von dieser Superkraft: Jedes fünfte Grundschulkind hat Probleme beim Lesen und 6,2 Millionen Erwachsenen gelten als gering literalisiert. Diese Menschen müssen wir mit guten Initiativen erreichen. Vorbild dafür sind die mit dem Deutschen Lesepreis 2019 prämiierten Projekte: Sie sind kreativ, effektiv und setzen genau dort an, wo Leseförderung am notwendigsten ist“.

Infos zum Troisdorfer Preisträger auf www.janosch-grundschule.de, allgemein zur Stiftung Lesen auf www.stiftunglesen.de.

Peter Sonnet

Pressemeldung 578 vom 19.11.2019
Pressestelle der Stadt Troisdorf