Inhalt

Notfalldosen im Kühlschrank:

Im Ernstfall alle Informationen griffbereit

Gemeinsam für die Notfalldose: Seniorenbeirat, Sozialamt und VR-BankBild vergrößern

Die Idee der Notfalldose ist schon ein paar Jahre alt, nun wird sie auch in der gesamten Stadt Troisdorf zum Einsatz kommen. Aufgrund der Initiative des Seniorenbeirates der Stadt Troisdorf in Kooperation mit der VR-Bank Rhein-Sieg können nun alle interessierten Troisdorfer Bürgerinnen und Bürger für 2 Euro die Dose ihr Eigen nennen. Erhältlich sind die Dosen in allen Troisdorfer Filialen der VR-Bank Rhein-Sieg sowie in ausgewählten Apotheken in allen Stadtteilen.

Die Idee der Notfalldose ist einfach wie genial: Wichtige Unterlagen, die man bei einem häuslichen Notfall für Arzt und Retter parat haben sollte, finden sich im Kühlschrank. Dazu zählen so notwendige Informationen wie Name des Hausarztes, Kontaktdaten von Angehörigen, Vorerkrankungen, Medikamentenplan, Allergien, Patientenverfügung und so weiter.

Das Handling des zylinderförmigen Behälters ist schnell erklärt: In der robusten Dose, die übrigens überall in Deutschland gleich aussieht, befinden sich ein Notfall-Infoblatt sowie zwei Aufkleber. Auf dem Infoblatt können alle notfallrelevanten Daten eingetragen werden.

„Damit die Retter nicht lange nach der Notfalldose suchen müssen, wird diese im Kühlschrank, bestmöglich in der Tür, aufbewahrt“, erläutert Ralf- Dieter Müller, stellvertretender Vorsitzender des Seniorenbeirates der Stadt Troisdorf. „Ein Aufkleber auf der Innenseite der Wohnungstür und am Kühlschrank weist auf die Existenz der Notfalldose hin“, ergänzt Seniorenbeauftragte Hedwig Bäte. So werden die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes auf die Notfalldose aufmerksam gemacht.

„Da es nicht jedem in einer Notfallsituation gelingt, Angaben zum Gesundheitszustand und anderen wichtigen Daten zu machen und Angehörige sich vielfach in einer Stresssituation befinden, ist die grün-weiße Dose eine wertvolle Ergänzung, um schnell Zugriff zu lebenswichtigen Informationen zu erhalten“, unterstützt Dr. Christian Diepenseifen, ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes des Rhein-Sieg-Kreises, die Einführung der Dose. Eine entsprechende Information an alle Rettungsdienste wird von ihm veranlasst.

Ulrike Hanke, Leiterin des Sozial- und Wohnungsamtes der Stadt Troisdorf, bedankte sich beim Seniorenbeirat und bei der VR-Bank Rhein-Sieg als Kooperationspartner für die Umsetzung dieser großartigen Idee. „Da in unserer Gesellschaft immer mehr ältere und/oder alleinstehende Menschen leben, ist die Notfalldose eine ideale Lösung, um Notfalldaten leicht auffindbar für den Rettungsdienst zu platzieren“, führte sie aus.

Holger Hürten, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Rhein-Sieg, zeigte sich begeistert von der Idee und betonte, dass dieses Projekt absolut unterstützungswürdig sei und die VR-Bank sich daher sehr gerne als Kooperationspartner zur Verfügung gestellt habe.

Foto v. l.: Regionaldirektor Uwe Haupt, Seniorenbeauftrage Hedwig Bäte, Michaela Brähler, Sachgebietsleiterin Soziales und Senioren und Geschäftsführerin der Stiftung Troisdorfer Altenhilfe, Ralf-Dieter Müller, stellvertretender Vorsitzender Seniorenbeirat Stadt Troisdorf, Direktor Geschäftsstellen Christian Seigerschmidt, Geschäftsstellenleiter Sieglar Jürgen Klütsch, stellvertretender Vorstandsvorsitzender Holger Hürten, Geschäftsstellenleiter Troisdorf/Oberlar Michael Schmitz, Ulrike Hanke, Amtsleiterin Sozial- und Wohnungsamt Stadt Troisdorf, Dr. Christian Diepenseifen, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes im RSK und Werner Zander, Vorsitzender Seniorenbeirat Stadt Troisdorf.

Johannes Schmitz

Pressemeldung 049 vom 05.02.2019
Pressestelle der Stadt Troisdorf