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Illustration vom Säugling bis zum Senioren, Bildquelle: Julie LEGRAND - Fotolia

Informationen für Pflegebedürftige und deren Angehörige

Weisse Liste

Eine allgemeine Orientierung bei der Suche nach einer geeigneten Pflegeeinrichtung bietet die Weisse Liste. Dort finden Sie einen Pflegeplaner für zu Hause oder eine Checkliste für die Pflegeheimauswahl. Das Portal ist unabhängig und leicht verständlich gestaltet. Es ist ein gemeinsames Projekt der Bertelsmann Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen. Die Weisse Liste ist kosten- und werbefrei.

Beratung und Hilfe bei der Pflege

Bei der Infostelle für Pflege der Stadt Troisdorf sind Sie bei allen Fragen der Pflege von pflegebedürftigen, alten, kranken und behinderter Menschen richtig. Sie finden hier die Beratung der Hilfe zur Pflege oder auch Informationen bezüglich der Finanzierung.

wir pflegen e.V.

Die Interessenvertretung begleitender Angehöriger und Freunde in Deutschland hilft pflegenden Angehörigen, wenn sie in ihrem Umfeld dafür sorgen wollen, dass ihre Bedürfnisse und Forderungen gehört und berücksichtigt werden. Nehmen Sie einfach Kontakt auf zu den Regionalgruppen, Projekt-Arbeitsgruppen oder zum Landesverband NRW.

Beratungsstelle der Verbraucherzentrale

Auch die Beratungsstelle Troisdorf der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen am Kölner Platz in Troisdorf berät Sie zu Fragen der Pflege für pflegebedürftige, ältere, behinderte oder chronisch kranke Menschen und ihre Angehörigen. Weitere Kontaktinformationen wie Adresse und Öffnungszeiten auf der Internetseite der Beratungsstelle Troisdorf.

Für einander da sein - Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Junge Frau sitzt am Bett einer älteren Frau (Quelle: Fotolia)

Seit 2012 bietet das Familienpflegezeitgesetz Beschäftigten die Möglichkeit, Berufstätigkeit, Familie und Pflege besser miteinander zu vereinbaren.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können für die Dauer von bis zu zwei Jahren ihre wöchentliche Arbeitszeit durch eine Vereinbarung mit ihrem Arbeitgeber auf bis zu 15 Stunden reduzieren. Damit ihnen so mehr Zeit für die Pflege ihrer Angehörigen zur Verfügung steht. Um den Lohnverlust durch die Arbeitszeitreduzierung zu verringern, sieht das Familienpflegezeitgesetz einen Aufstockungsbetrag vor. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten eine Art Lohnvorschuss. Im Anschluss an die Pflegezeit (Nachpflegephase) müssen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer den Aufstockungsbetrag zurückzahlen.

Im Pflegezeitgesetz ist u.a. die kurzeitige Arbeitsverhinderung für die Pflege eines nahen Angehörigen geregelt. Jeder Beschäftigte hat Anspruch auf 10 Tage Freistellung von der Arbeit, wenn ein akuter Pflegenotfall eines nahen Angehörigen unvorhergesehen auftritt. Die Freistellung dient dazu, eine bedarfsgerechte Pflege zu organisieren oder eine pflegerische Versorgung in dieser Zeit sicherzustellen. Ein Recht auf Lohnfortzahlung ergibt sich aus dem Gesetz jedoch nicht.

Neue Pflegegrade

Seit Januar 2017 ersetzen fünf neue Pflegegrade die bisherigen drei Pflegestufen. Pflegebedürftigen erhalten gleichberechtigten Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung. Unabhängig ob sie von körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen betroffen sind. Die Überleitung in die neuen Pflegegrade erfolgt automatisch.

Gutachten zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit und mehr

Seit 1. Januar 2017 ist das Pflegestärkungsgesetz in Kraft. Hier finden Sie Informationen als Pflegebedürftiger, als pflegende/r Angehörige/r oder als Pflegekraft.

Demenzerkrankung und Alltag

Für Betroffene, Angehörige und Betreuer in der Pflege bei Demenz gibt der Wegweiser Demenz Informationen und Tipps für den Alltag.