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Ziele der gesunden Stadt

Das Gesunde Städte Netzwerk ist akkreditiertes Mitglied des europäischen Gesunden Städte Netzwerks der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

In der gesunden Stadt stehen Gesundheit - körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden - im Mittelpunkt aller Entscheidungen.

Logo "Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland"

Ottawa-Charta

Ausgehend von der Ottawa-Charta (1986) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entstand durch eine internationale Initiative das Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland. Dem Netzwerk gehören heute circa 70 Mitgliedskommunen an. Es ist ein langfristiges internationales Entwicklungsprojekt mit dem Ziel, die Gesundheit der Bevölkerung auf die politische Tagesordnung in die europäischen Städte zu bringen. Dadurch soll eine Lobby für öffentliche Gesundheit in Kommunen geschaffen werden, um einen Beitrag zur Verbesserung des körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens der Menschen zu leisten.

Ziele des Gesunde Städte-Netzwerks

Die Netzwerkaktivitäten des Gesunde Städte-Netzwerks zielen auf die von der WHO formulierten Prinzipien zur Gesundheitsförderung und die politische Unterstützung des sogenannten 9-Punkte-Programms. Gesundheitsförderung zielt dabei auf einen Prozess, allen Menschen ein Höchstmaß an Selbstbestimmung über ihre eigene Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen“ (Ottawa Charta 1986).

Ziele der Mitgliedskommunen

Zu den Zielen der Mitgliedskommunen gehört es daher, Gesundheitsförderung als gesellschaftspolitische Aufgabe im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Dieses Ziel soll in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten des Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesens, der Arbeitsgebiete Umwelt, Wohnen, Stadtentwicklung, mit Initiativen, Vereinen und Selbsthilfegruppen verfolgt werden. Ein wichtiges Prinzip dieser Arbeit ist die Vernetzung unterschiedliche Gruppen, Institutionen und Vereine miteinander, um den Transfer von Impulsen und Erfahrungen anzustoßen und zu erleichtern.