Kita-Lexikon - Alle Begriffe rund um unsere Kitas erklärt

Sie verstehen nur "Bahnhof"? Das soll nicht sein!

Hier finden Sie alle Ausdrücke und Beschreibungen, die Ihnen rund um das Thema KiTa "unterkommen" können.

Wir haben sie für Sie alphabetische sortiert und kurz erklärt, was sie im einzelnen bedeuten. Sollten dennoch Fragen offen bleiben, sprechen Sie einfach beim nächsten Gespräch die KiTa-Mitarbeiter an. Sie werden Ihnen gerne weitere Informationen geben.

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Abmeldung
.. ist grundsätzlich in der jeweiligen KiTa mündlich mitzuteilen und außerdem der für Ihren Stadtteil zuständigen Sachbearbeiterin (s. Anmeldung) im Jugendamt schriftlich einen Monat vor Kündigung mitzuteilen.
Formulare zur Abmeldung liegen in allen städtischen Kindertagesstätten bereit.
Anmeldung
Anmeldeformulare erhalten sie:
  • in jeder städtischen Kindertagesstätte der Stadt Troisdorf
  • im Jugendamt der Stadt Troisdorf
  • auf diesen Seiten unter Tipps und Downloads oder unter dem nachfolgendem Link 'Weitere Informationen ...' 
Dort finden Sie auch die für die KiTa-Anmeldung zuständigen MitarbeiterInnen des Jugendamtes. Beachten Sie bitte die Zuständigkeiten entsprechend der Ortsteile.

Weitere Informationen zum Stichwort Anmeldung finden Sie hier ...
Aufnahmegespräche
Ein Kind wird nur in eine städtische Kindertagesstätte aufgenommen, wenn ein sogenanntes Aufnahmegespräch in der Kindertagesstätte mit den Erziehungsberechtigten erfolgt ist.
Hierzu muss im Vorfeld ein Termin in der betreffenden Kindertagesstätte vereinbart werden.
Bildungsdokumentation
  • siehe Portfolio
  • siehe Wurzelwerk
Elternmitbestimmung
Elternbeirat, Rat der Kindertagesstätte, Elternversammlung §9
§ 9 Zusammenarbeit mit den Eltern
  1. Das Personal der Kindertageseinrichtungen sowie Tagesmütter und –väter arbeiten mit den Eltern bei der Förderung der Kinder partnerschaftlich und vertrauensvoll zusammen. Die Eltern haben einen Anspruch auf eine regelmäßige Information über den Stand des Bildungs- und Entwicklungsprozesses ihres Kindes.
  2. In jeder Kindertageseinrichtung werden zur Förderung der Zusammenarbeit von Eltern, Personal und Träger die Elternversammlung, der Elternbeirat und der Rat der Kindertageseinrichtung gebildet. Das Verfahren über die Zusammensetzung der Gremien und die Geschäftsordnung werden vom Träger im Einvernehmen mit den Eltern festgelegt. Die Mitwirkungsgremien sollen die Zusammenarbeit zwischen den Eltern, dem Träger und dem pädagogischen Personal sowie das Interesse der Eltern für die Arbeit der Einrichtung fördern.
  3. Die Eltern der die Einrichtung besuchenden Kinder bilden die Elternversammlung. In der Elternversammlung informiert der Träger über personelle Veränderungen sowie pädagogische und konzeptionelle Angelegenheiten. Zu den Aufgaben der Elternversammlung gehört die Wahl der Mitglieder des Elternbeirates.
  4. Der Elternbeirat vertritt die Interessen der Elternschaft gegenüber dem Träger und der Leitung der Einrichtung. Er ist über wesentliche personelle Veränderungen bei pädagogisch tätigen Kräften zu informieren. Gestaltungshinweise des Elternbeirates hat der Träger angemessen zu berücksichtigen.
  5. Der Rat der Kindertageseinrichtung besteht aus Vertreterinnen und Vertretern des Trägers, des Personals und des Elternbeirates. Aufgaben sind insbesondere die Beratung der Grundsätze der Erziehungs- und Bildungsarbeit, die räumliche, sachliche und personelle Ausstattung sowie die Vereinbarung von Kriterien für die Aufnahme von Kindern in die Einrichtung.
Entwicklungsgespräche
Für jedes Kind wird regelmäßig, mindestens 1 x jährlich, auf Grundlage des Portfolio (siehe P Portfolio) ein Gespräch mit Eltern und Erzieher geführt, in dem der Entwicklungsstand des Kindes besprochen wird. Diese Gespräche finden rhythmisiert statt, so dass jede Altersstufe und Entwicklungsabschnitt berücksichtigt wird.
Die Erzieher ihrer Gruppe wird mit ihnen Termine hierfür absprechen.
Familienzentren
Familienzentren sind erweiterte Kindertageseinrichtungen, die es in Ihrem unmittelbaren Umfeld geben wird. Damit erleichtern wir Ihnen die Suche nach Kinderbetreuung, Familienberatung oder Bildungsangeboten vor Ort.
Warum wollen wir Familienzentren?
Eltern können sich in den Familienzentren beraten lassen, z.B. darüber wie sie die Erziehung, Bildung und Gesundheit ihrer Kinder besser fördern können.
In Familienzentren erhalten Eltern in allen Lebensphasen gebündelte Förder- und Beratungsmöglichkeiten für Familien. Familienzentren machen Eltern diese Angebote leichter zugänglich.
Was sollen Familienzentren leisten?
Kinder erhalten in Familienzentren mehr individuelle Förderung.
Familienzentren vernetzen Hilfen für Kinder und Familien. Damit werden Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Bildungs- und Erziehungsaufgabe gestärkt.
Familienzentren vermitteln Eltern ein verbessertes und größeres Angebot an Tagesmüttern und Tagesvätern. Sie sichern so die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Dadurch schaffen Familienzentren zukünftig mehr Plätze für die unter Dreijährigen.
Nur wer die deutsche Sprache beherrscht, findet sich auch in der „Welt der Großen“ zurecht. Deswegen werden Sprachmängel bei den Kindern in Familienzentren so früh wie möglich festgestellt und systematisch abgebaut.
Auch die Betreuungszeiten werden flexibler, damit Frauen und Männer Familie und Beruf besser vereinbaren können.
Welche Chancen bieten Familienzentren?
Familienzentren stellen sich auf die Lebenssituation der Familie ein. Sie ermöglichen:
  • schnelle Hilfe und Unterstützung bei Alltagskonflikten,
  • das frühe Erkennen von Defiziten in der Entwicklung von Kindern,
  • vorbeugend der Vernachlässigung von Kindern entgegenzuwirken,
  • über Gesundheit und Ernährung zu informieren sowie Kontakte zu Kinderärzten herzustellen
  • Kreativität und Bewegung zu fördern,
  • Erziehungskompetenzen der Eltern zu stärken.
Freispiel
Das Spiel ist die angemessene Form kindlicher Auseinandersetzung mit der Welt, im Spiel verarbeiten Kinder ihre Eindrücke, entwickeln Fähigkeiten und Fertigkeiten, zeigen Eigeninitiative, konzentrieren sich und kooperieren mit anderen. In der Freispielsituation suchen die Kinder sich aus, was sie mit wen, wo und wie lange spielen wollen. Hier haben sie wirklich die Wahl, sie können das tun, was ihnen am meisten entspricht. (Früher, bevor der größte Teil der Kinder institutionell bespielt wurde, gab es überwiegend Freispielsituationen. Es ist ganz gut, sich manchmal daran zu erinnern, was dies für eine Bedeutung hatte.) – Die Freispielsituation in der Kita bietet besonders gute Möglichkeiten für uns, einzelne Kinder und die Interaktion in der gesamten Kindergruppe zu beobachten sowie die speziellen Interessen oder das, was die Kinder gegenwärtig beschäftigt, herauszufinden. Auch um das Spiel und die Handlungen der Kindern zu dokumentieren, ist die Freispielsituation besonders geeignet. Wann sonst haben wir die Hände frei für Videokamera oder Fotoapparat?
Freies Spiel hat die gleiche pädagogische Bedeutung wie Aktivitäten unter Anleitung von Erwachsenen, wird jedoch oft zu wenig beachtet und /oder unterbewertet. Es findet nach unseren Vorstellungen parallel zu speziellen Angeboten und Aktivitäten während des ganzen Tages statt und stellt eine der Wahlmöglichkeiten für die Kinder dar.
Krankheiten
Bei ansteckenden Krankheiten und Ungezieferbefall (z.B. Kopfläusen)
Ihrer Kinder besteht laut Infektionsschutzgesetz eine Informationspflicht der Einrichtung gegenüber.

Eine Wiederaufnahme des Besuches der Kindertageseinrichtung ist erst nach Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung möglich. Bei Kopfläusen muss attestiert werden, dass die Kinder frei von Läusen und Nissen sind.
Medikamente
Grundsätzlich dürfen keine Medikamente von Erziehern an Kinder
verabreicht werden. Im Ausnahmefall ist dies nach vorheriger Absprache mit der Leitung der KiTa jedoch möglich.
Hierzu besteht die Verpflichtung, eine schriftliche Ausnahmeregelung des Arztes und der Eltern vorzulegen.
Ein entsprechendes Formular erhalten sie in Ihrer KiTa.
Oeffnungszeiten
siehe Vorstellung der einzelnen Kindertagesstätten unter "Weitere Informationen ...".

Weitere Informationen zum Stichwort Oeffnungszeiten finden Sie hier ...
Portfolio
In allen städtischen KiTas werden für jedes Kind vom ersten Besuchstag an eine Bildungsdokumentation (Portfolio) erstellt.
Hier werden die Entwicklungsverläufe Ihres Kindes in Bild und Wort festgehalten.
Dieses Portfolio wird Ihnen beim Wechsel oder bei der Abmeldung der Kindertagesstätte ausgehändigt.
Schließungstage
Alle städtischen Kindertagesstätten schließen jährlich zu folgenden
Anlässen:
  • drei Konzeptionstage pro Kalenderjahr
  • Betriebsausflug
  • Weiberfastnacht ab 11:00 Uhr
  • Personalversammlung der Stadt Troisdorf ab 13:00 Uhr
Wurzelwerk
Die Entwicklung Ihres Kindes wird kontinuierlich von den Erziehern
Ihrer Kindertagesstätte begleitet, beobachtet und schriftlich im Wurzelwerk dokumentiert.
Dieses wird als Grundlage für die regelmäßig stattfindenden Entwicklungsgespräche genutzt.
Beitragsrechner - was kostet mich ein KiTa-Platz?
KiTa-Finder - in welche KiTa soll Ihr Kind gehen?
KiTa-Lexikon - alle Begriffe rund um unsere KiTas erklärt
Spiel mit mir! Flieg mit mir durch Troisdorf und sammle Punkte!
KiTa-Tipps und Downloads

Stadt Troisdorf - Kölner Strasse 176 - 53840 Troisdorf
Telefon: 02241/900-0 - Fax: 02241/900-800
Email: