Stabsstelle Demografischer Wandel:
Weniger - älter - bunter
Demografischer Wandel
in Troisdorf
Umsetzung des Handlungskonzeptes
(
2,7 MB)Vieles in Sachen „Familie“ wurde in Troisdorf schon verwirklicht. Man denke nur an die Realisierung der baulichen Entwicklungsmaßnahme „Am Krausacker“ in Troisdorf-Bergheim, deren Zielgruppe insbesondere junge Familien mit Kindern war und noch ist oder an den Beschluss zur flächendeckenden Einführung des Ganztagsbetriebes zunächst in allen Troisdorfer Grundschulen. Die Stadt ist Träger von mehr als 30 Kindertageseinrichtungen, der Personalaufwand für diesen Bereich macht etwa ein Viertel des gesamten Personalaufwandes der Stadt aus.
„Troisdorf – eine Familienangelegenheit“ begleitet die Troisdorfer nun schon seit einigen Jahren:
- als Teil des städtischen Logos
- beim Anruf bei der Stadtverwaltung, wenn wir in die Warteschleife geraten
- im Selbstverständnis der Verwaltung als Dienstleister und Arbeitgeber
- in weichenstellenden Entscheidungen.
Mit der Herausforderung des demografischen Wandels ist es jedoch umso wichtiger geworden, Ziele in der Familienpolitik zu formulieren und sich über Maßnahmen zu verständigen, die langfristig Weichen stellen.
Mit dem als Broschüre veröffentlichten "Handlungskonzept zum demografischen Wandel - Bevölkerungsprognose für Troisdorf" hat der Rat der Stadt Troisdorf diese langfristigen politischen Ziele formuliert und beschlossen und diese Ziele mit ersten konkreten Maßnahmen hinterlegt. Zwecks fachlicher Feinabstimmung und Festlegung zusätzlicher konkreter Fördermaßnahmen für Familien wurde das Konzept in die Fachausschüsse zur Mit- und Weiterberatung verwiesen.
Bei der Berechnung der Bevölkerungsprognose für Troisdorf wurde deutlich, dass die Bevölkerung in Troisdorf relativ mobil ist. Mit etwa 4.000 Zu- und Wegzügen pro Jahr ist die Zahl der Wanderungs-bewegungen relativ hoch.
Zur Ergründung der Motive und Ziele bzw. der Quellen der Wanderungen wurde über einen Zeitraum von 3 Monaten hinweg zwischen dem 15. Dezember 2005 und dem 31. März 2006 eine Umfrage durchgeführt und die Zu- und Wegzügler sowie diejenigen, die innerhalb der Stadt umziehen(Umzügler), mit Hilfe verschiedener Fragebögen befragt. Ergebnisse und Auswertungen der Umfrage wurden in einer Broschüre zusammengestellt.
Im Jahr 2005 wurde die Stabsstelle Demografischer Wandel eingerichtet. Sie koordiniert die Arbeit der Ämter und Fachbereiche, entwickelt aber auch eigene Ideen und Maßnahmen, an deren Umsetzung sie teilweise maßgeblich beteiligt ist.
Das von ihr entwickelte strategische Handlungskonzept hat der Rat im Juni 2006 einstimmig beschlossen.
Die Broschüre "Weniger - älter - bunter: Demografischer Wandel in Troisdorf" beleuchtet die auf der Basis dieses Handlungskonzeptes entwickelten Maßnahmen in den einzelnen Handlungsfeldern zu Beginn des Jahres 2010. Sie verdeutlicht, welche Schritte bereits getan wurden, zeigt aber auch, wo und wie es an anderer Stelle weitergehen soll.
Die Augen nicht zu verschließen vor dem Wandel sondern sich in allen Bereichen den veränderten Rahmenbedingungen intelligent und sozialverträglich anpassen - das ist der Troisdorfer Weg in die Zukunft.








Handlungskonzept Demografischer Wandel
1,6 MB)
Wanderungs-bewegungen in Troisdorf