Sammlung der Originalillustrationen (Jozéf Wilkon: Herr Minkepatt und seine Freunde, 1965)Sammlung Brüggemanns historische Kinderbücher (Sibylle von Olfers: Etwas von den Wurzelkindern, 1906)Sammlung Wilfried Blecher (Wer ist der König der Tiere? 1985)Janosch-Zentrum Burg Wissem (Der Mäusesheriff, 1975)Sammlung Lieselotte Schwarz (Ich bin der König Liebel, 1963)Sammlung Hilde Heyduck-Huth (Kommt ein Mann mit Katz und Huhn, 1988)
Sammlung der Originalillustrationen
Jozéf Wilkon: Herr Minkepatt und seine Freunde, 1965
Sammlung Brüggemanns historische Kinderbücher
Sibylle von Olfers: Etwas von den Wurzelkindern, 1906
Sammlung Wilfried Blecher
Wer ist der König der Tiere? 1985
Janosch-Zentrum Burg Wissem
Der Mäusesheriff, 1975
Sammlung Lieselotte Schwarz
Ich bin der König Liebel, 1963
Sammlung Hilde Heyduck-Huth
Kommt ein Mann mit Katz und Huhn, 1988

Inhalt

Die Sammlung Reinhard Stach: Robinson und Robinsonaden

Die Sammlung von Professor Stach, die nach seinem Tod 2011 von seiner Frau Maria Stach dem Museum übereignet wurde, besteht aus mehr als 1000 Büchern und Broschüren sowie Kino- und Fernsehfilmen, Spielzeugen und Dokumenten.
Robinson Crusoé. Illustrations De G. Fraipont. Edition Pour La Jeunesse
Robinson Crusoé. Illustrations De G. Fraipont.
Edition Pour La Jeunesse

Nur wenige Werke der Weltliteratur haben einen nachhaltigeren Einfluss auf die Kinder- und Jugendliteratur ausgeübt als Daniel Defoes (1660-1731) Roman „Das Leben und die seltsamen Abenteuer des Robinson Crusoe“, der erstmalig 1719 in London erschien.

Neben Übersetzungen entstanden schon nach kurzer Zeit Bearbeitungen und Fortschreibungen, die sich zunehmend an ein junges Lesepublikum richteten. Es bildete sich die eigenständige Literaturgattung der „Robinsonaden“ aus, die tausende Werke in vielen Sprachen hervorbrachte. Ihnen gemeinsam ist die unfreiwillige räumliche Isolation einer Person oder Gruppe von der menschlichen Gemeinschaft für einen längeren Zeitraum, die einen zivilisatorischen Neuanfang erzwingt.

Im Verlauf von dreihundert Jahren bildete sich ein kultureller Topos aus, der sehr unterschiedlich ausgefüllt wurde. In der Sammlung finden sich viele namhafte Autoren der klassischen Unterhaltungs- und der modernen Hochliteratur wie zum Beispiel Jules Verne und Arno Schmidt. Selbstverständlich fehlen auch die zentralen Robinsonbearbeitungen der Kinder- und Jugendliteratur wie diejenigen von Joachim Heinrich Campe Johann Rudolf Wyss nicht.


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