Bilderbuchmuseum Burg Wissem (Jens Thiele, Burg Wissem, 2014)Bilderbuchmuseum Burg Wissem (Jonas Lauströer, Burg Wissem, 2013)Bilderbuchmuseum Burg Wissem (Barbara Steinitz: Museum Burg Wissem, 2011)Bilderbuchmuseum Burg Wissem (Jochen Stücke, Museum Burg Wissem, 2010 © VG Bildkunst)Bilderbuchmuseum Burg Wissem (Tobias Kreijtschi, Museum Burg Wissem, 2009)Bilderbuchmuseum Burg Wissem (Janosch, 2006)
Bilderbuchmuseum Burg Wissem
Jens Thiele, Burg Wissem, 2014
Bilderbuchmuseum Burg Wissem
Jonas Lauströer, Burg Wissem, 2013
Bilderbuchmuseum Burg Wissem
Barbara Steinitz: Museum Burg Wissem, 2011
Bilderbuchmuseum Burg Wissem
Jochen Stücke, Museum Burg Wissem, 2010 © VG Bildkunst
Bilderbuchmuseum Burg Wissem
Tobias Kreijtschi, Museum Burg Wissem, 2009
Bilderbuchmuseum Burg Wissem
Janosch, 2006

Inhalt

Museumspädagogische Angebote für Schulen und Kindertagesstätten

Die Pädagogen des Bilderbuchmuseums bieten ein umfangreiches dauerhaft vorgehaltenes Angebot für Schulklassen und Gruppen aus Kindertageseinrichtungen, aber auch für deren Lehrer/innen und Erzieher/innen.

Führungen für Kindergärten und Schulen

Neben den Themen der aktuellen Ausstellungen können LehrerInnen und ErzieherInnen aus den ständigen museumspädagogischen Angeboten Führungen wählen. Führungen für Vorschulkinder und Schulklassen dauern ca. 1,5 Stunden. In diesem Zeitfenster ist immer ein praktischer Teil mit berücksichtigt, in dem durch ein Mal- und/oder Bastelprogramm das zuvor im Museum Gehörte und Gesehene kreativ umgesetzt wird. Preise für Führungen entnehmen Sie bitte den Kontaktdaten des Museums.

Wie entsteht ein Bilderbuch?

Was war zuerst da? Das Bild oder der Text, das Blatt oder der Stift? Diese und weitere Fragen werden beantwortet, wenn es darum geht zu klären, wie ein Bilderbuch entsteht. Originalillustrationen und Bilderbücher helfen dabei, anschaulich die notwendigen Techniken und Arbeitsvorgänge zu erläutern, die bei der Bilderbuchproduktion unerlässlich sind. Nach der Theorie folgt die Praxis. Hier gestalten die Kinder unter thematischer Anleitung ein eigenes Bilderbuch.

Märchen

Märchen sind ein Klassiker, und das nicht nur in der Schule. Sie sind wichtiges Volksgut, das immer wieder seitens der Bilderbuchillustratoren aufgegriffen und thematisiert wurde. Während der Märchen-Führung werden bekannte und unbekannte Märchen gemeinsam mit den Kindern erzählt und anhand von Originalillustrationen und Bilderbüchern verdeutlicht. Ziel ist es dabei, spezifische Erzählstrukturen der Märchen mit den Kindern zu erarbeiten. Ein praktisches Begleitprogramm vertieft die zuvor erläuterten Inhalte und gibt den Kindern die Möglichkeit, gestalterisch aktiv zu sein.

Janosch

Wer kennt es nicht, Janoschs berühmtestes Buch „Oh, wie schön ist Panama“? Horst Eckert, so der eigentliche Name des Illustrators, schuf bereits in den 60er Jahren seine ersten Bilderbücher. Berühmtheit erlangte er jedoch mit seinem kleinen Tiger, dem kleinen Bären und der Tigerente. In einer Führung werden Originalillustrationen Janoschs vorgestellt und Geschichten gelesen. In einem praktischen Führungsteil gestaltet jedes Kind Bilder in der Manier des großen Künstlers.

Farbenspiel und Farbenspaß

In zahlreichen Bilderbüchern nimmt die Farbe eine große Rolle ein. Wie die unterschiedlichsten Illustratoren mit der Farbe spielen und sie zum Gegenstand einer Geschichte werden lassen, zeigen zahlreiche Originalillustrationen und Bilderbücher. Innerhalb der Führung werden diese Farb-Geschichten den Kindern näher gebracht. In einer gestalterischen Sequenz steht das Farbenspiel im Mittelpunkt.

Gestalterische Techniken wie im Bilderbuch

In den verschiedensten Bilderbüchern finden sich unterschiedlichste gestalterische Bildtechniken. So befasste sich Leo Lionni wie später auch Wolf Erlbruch mit der Technik der Collage. Nikolaus Heidelbach bevorzugt das Aquarell. Andere Illustratoren arbeiten mit der Wachsmalkreide, mit dem Buntstift, wählen die Frottage oder die einfache Bleistiftzeichnung. Viele Künstler mischen zudem die verschiedensten Techniken miteinander. Anhand von Bilderbüchern und Originalen wird der jeweiligen Bildgestaltung nachgespürt. Der anschließende praktische Teil dient dazu, Gesehenes umzusetzen und eine neue Art der Bildergestaltung zu erproben.


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