Aktuelle Ausstellungen im Bilderbuchmuseum Burg Wissem09.09.2017 - 12.11.2017: Klaus Ensikat zum Jubiläum19.11.2017 - Februar 2018: Alice im WunderlandBurg Wissem Ausstellungsraum im Museum
Aktuelle Ausstellungen
im Bilderbuchmuseum Burg Wissem
09.09.2017 - 12.11.2017
Klaus Ensikat zum Jubiläum
19.11.2017 - Februar 2018
Alice im Wunderland
Burg Wissem
Ausstellungsraum im Museum

Inhalt

Ausstellungen im Bilderbuchmuseum

Juli bis September 2017
Illustration von Klaus Ensikat zum Buch »Jeder nach seiner Art« (Text: Hoffmann von Fallersleben), Beltz & Gelberg 1991
Illustration von Klaus Ensikat zum Buch »Jeder nach
seiner Art« (Text: Hoffmann von Fallersleben),
Beltz & Gelberg 1991
09.09.2017 - 12.11.2017

Klaus Ensikat zum Jubiläum


Klaus Ensikat ist ein in Ost- und Westdeutschland, national wie international hoch renommierter Illustrator. 1937 wurde er in Berlin geboren und absolvierte hier Anfang der 1950er Jahre eine Ausbildung als »Gebrauchswerber« (Dekorateur). In Berlin-Schöneweide, der ehemaligen DDR, folgte das Studium an der Fachschule für Angewandte Kunst und eine Anstellung als Werbegrafiker bei der DEWAG, der staatlichen »Deutschen Werbe- und Anzeigenagentur«. Bevor er sich ab 1965 als Grafiker selbständig machte, dozierte er an der Berliner Fachschule für Angewandte Kunst. Mit all diesen Erfahrungen »im Gepäck« widmete sich Klaus Ensikat schließlich der Buchkunst im umfassenden Wortsinn.

Er illustrierte für zahlreiche literarische Werke (u.a. Edgar Allan Poe, Mark Twain, Jules Vernes, Lewis Carroll oder Edward Lear), gestaltete Einbände und Titelblätter und arbeitete weiterhin für Zeitschriften (u.a. »Das Magazin« und »Eulenspiegel«). Für sein illustratives Werk wurde ihm 1996 die höchste Anerkennung zuerkannt: der »Hans-Christian-Andersen-Preis«, der sogenannte »Nobelpreis für Illustration«.

Im Januar 2017 wurde Klaus Ensikat achtzig Jahre alt. Anlässlich des Jubiläums eines Grafikers und Illustrators, der Generationen von Bilderbuchleserinnen und -lesern visuell geprägt hat, zeigt das Bilderbuchmuseum Troisdorf eine monographische Ausstellung. Dabei wird ein umfangreicher Ein- und Überblick über das Bilderbuchoeuvre Ensikats ermöglicht.

Informationen zur Ausstellung zum Herunterladen (PDF)

Die nachfolgenden Informationen sind im PDF-Format bereitgestellt. Mehr Informationen zum Thema PDF finden Sie in der Hilfe der Stadt Troisdorf.


Arthur Rackham, Illustration zum Buch »Alice’s Adventures in Wonderland« (Text: Lewis Carroll), William Heinemann (London) 1917
Arthur Rackham, Illustration zum Buch
»Alice’s Adventures in Wonderland«
(Text: Lewis Carroll), William Heinemann
(London) 1917
19.11.2017 - Februar 2018

Alice im Wunderland

Eine Wunderwelt im Bilderbuchmuseum Troisdorf


Als Charles Lutwidge Dodgson (1832–1898) unter dem Schriftstellernamen Lewis Carroll im Jahr 1865 das Buch »Alice´s Adventures in Wonderland« veröffentlichte, wird er vermutlich nicht damit gerechnet haben, dass dieser Roman noch mehr als 150 Jahre später ein von Literaturkritikern wie von der allgemeinen Leserschaft jeglichen Alters hoch geschätztes Werk sein würde. Charles Lutwidge Dodgson, Mathematikdozent am Christ Church College in Oxford, war ein vielseitig begabter Mann. »Alice im Wunderland« verfasste er zunächst für den »Hausgebrauch«, als persönliche Lektüre für Alice Liddell, Tochter einer befreundeten Familie. Das Manuskript gestaltete der Autor dabei selbst, erst für die spätere Druckfassung wurde der bekannte Buchillustrator und Karikaturist John Tenniel (1820–1914) verpflichtet.

Mit der geplanten Ausstellung »Alice im Wunderland – Eine Wunderwelt im Bilderbuchmuseum Troisdorf« gibt das Bilderbuchmuseum Troisdorf zum ersten Mal die Spannbreite der Gestaltung und Interpretationen eines der berühmtesten klassisch-literarischen Werke der Bilder- und Kinderbuchszene wieder. Angedacht ist es dabei, möglichst vielseitige Bild- und Buchausleihen zusammenzuführen, um so einen umfangreichen Einblick in die sehr unterschiedliche Bilderbuchproduktion von »Alice im Wunderland« zu erhalten. Bücher und Bilder stehen in Bezug zu zahlreichen Mitmachstationen. Diese sollen die Exponate sinnvoll ergänzen, zugleich aber auch dazu dienen, vor allem die Kinder kreativ und eigenständig in die skurrile Phantasie des Romans einzuführen.


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