10.06.2018 - 02.09.2018: Staying Alive.25.02.2018 - 01.07.2018: Vater und Sohn18.03.2018 - 03.06.2018: Benoît Tremsal - Querwachsen.14.01.2018 - 11.03.2018: Die Kinderbibliothek der Familie Kleinebrahm19.11.2017 - Februar 2018: Alice im Wunderland
10.06.2018 - 02.09.2018
Staying Alive.
25.02.2018 - 01.07.2018
Vater und Sohn
18.03.2018 - 03.06.2018
Benoît Tremsal - Querwachsen.
14.01.2018 - 11.03.2018
Die Kinderbibliothek der Familie Kleinebrahm
19.11.2017 - Februar 2018
Alice im Wunderland

Inhalt

Ausstellungen im Bilderbuchmuseum

April bis Juni 2018
Illustration von e.o. plauen zum Buch »Vater und Sohn«, Bd. 3, neue Ausgabe, Konstanz: Südverlag, 1982
Illustration von e.o. plauen zum Buch
»Vater und Sohn«, Bd. 3, neue Ausgabe,
Konstanz: Südverlag, 1982
25.02.2018 - 01.07.2018

Vater und Sohn

Bildgeschichten von e.o.plauen
und Ulf K.


»Vater und Sohn« – dies sind heitere Bildergeschichten in Schwarz-Weiß, zumeist ohne Worte erzählt. Im Mittelpunkt aller Bilderfolgen stehen ein strubbelhaariger Sohn und ein kugelförmiger Vater mit Glatze und Schnauzbart. Beide, Vater und Sohn, bilden ein liebevolles Gespann, das zumeist damit befasst ist, die Probleme des Alltags zu bewältigen. Zum ersten Mal erschien die Bilderfolge rund um »Vater und Sohn« am 13. Dezember 1934 mit dem Titel »Der schlechte Hausaufsatz« und wurde schnell zum großen Erfolg – und damit auch Ziel für Propagandazwecke des »Dritten Reiches«, dem e.o.plauen alias Ehrich Ohser (1903 – 1944) von Grund auf ablehnend gegenüberstand. Als Buchillustrator, vor allem als Karikaturist, hatte er mit diffamierenden Zeichnungen den Hass der Nationalsozialisten auf sich gezogen. Die Folge war ein Berufsverbot, das erst durch das Zulegen seines Pseudonyms e.o.plauen und unter der Auflage, sich nicht mehr politisch zu betätigen, aufgehoben werden konnte. Die Denunziationsschrift seines Nachbarn führte 1944 trotzdem zur Verhaftung Ohsers durch die Nazis und zum Selbstmord des Illustrators.

Mehr als 80 Jahre später gelingt schließlich, was vielleicht schon längst hätte getan werden sollen: Die Illustratoren Ulf K. und Marc Lizano rufen »Neue Geschichten von Vater und Sohn« ins Leben. Traditionell in der Art »stumm« zu erzählen und die Protagonisten in ihren »klassischen« Erscheinungsformen auftreten zu lassen, siedeln die »Neuen Geschichten« mit Stil und Inhalten in unserer Jetztzeit. Damit wirken sie alt und neu zugleich und bilden damit eine gelungene Reminiszenz an Vergangenes ohne zu kopieren.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Erich-Ohser – e.o.plauen Stiftung.

Informationen zur Ausstellung zum Herunterladen (PDF)

Die nachfolgenden Informationen sind im PDF-Format bereitgestellt. Mehr Informationen zum Thema PDF finden Sie in der Hilfe der Stadt Troisdorf.


Merav Salomon, The Archive of the Hand of Chance, Jerusalem (Israel) 2016
Merav Salomon, The Archive of the Hand of Chance,
Jerusalem (Israel) 2016
10.06.2018 - 02.09.2018

Staying Alive.

Bilderzählungen von Merav Salomon


Die Ausstellung umfasst Zeichnungen, Illustrationen, Künstlerbücher und Plakate von Merav Salomon. Das illustrative Werk der israelischen Künstlerin entfaltet seine Kraft und Intensität zwischen verschiedenen Formen des Erzählens und Erinnerns. Ihre meist textlosen Bildgeschichten siedelt sie zwischen klassischer Illustration, Karikatur und Satire an. Vor allem ein karikaturhafter Stil ermöglicht ihr, Themen wie Tod, Krieg, Emigration und Holocaust auf eine grafisch besondere Weise darzustellen: Zum einen stehen ihre Bildgeschichten in der Tradition der Warn- und Moralgeschichten des 19. Jahrhunderts, zugleich sind sie in der Gegenwartskunst der Graphic Novel beheimatet. Auch inhaltlich verbindet Salomon Gegenwart und Vergangenheit. Ihre Erzählungen greifen Alltagserfahrungen auf, aber immer wieder scheinen auf indirekte Weise die Erinnerungen an die Großeltern und deren Schicksal durch Holocaust und Emigration durch. Diese Zusammenführung von eigener und erinnerter jüdischer Geschichte über mehrere Generationen hinweg, dargestellt in einem reduzierten Illustrationsstil, stellt für die deutsche Illustrationsszene sowohl Herausforderung als auch Impuls dar. Denn für die Auseinandersetzung mit dem Holocaust gibt es in der deutschen Illustrationskultur bisher kaum eine Sprache.

Informationen zur Ausstellung zum Herunterladen (PDF)

Die nachfolgenden Informationen sind im PDF-Format bereitgestellt. Mehr Informationen zum Thema PDF finden Sie in der Hilfe der Stadt Troisdorf.



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