02.12.2018 - Februar 2019: Im Garten23.09.2018 - 25.11.2018: Gehört das so??!08.09.2018 - 18.11.2018: Rotraut Susanne Berner:08.07.2018 - 16.09.2018: Struwwelpeter Recoiffé10.06.2018 - 02.09.2018: Staying Alive.
02.12.2018 - März 2019
Aus den Sammlungsbeständen des Bilderbuchmuseums
02.12.2018 - Februar 2019
Im Garten
23.09.2018 - 25.11.2018
Gehört das so??!
08.09.2018 - 18.11.2018
Rotraut Susanne Berner:
08.07.2018 - 16.09.2018
Struwwelpeter Recoiffé

Inhalt

Ausstellungen im Bilderbuchmuseum

Januar bis März 2019
Albertine Dependorf, Illustration (Ausschnitt) zum Buch »Mein Garten«, Otto Maier Verlag (Ravensburg) 1968
Albertine Dependorf, Illustration (Ausschnitt)
zum Buch »Mein Garten«,
Otto Maier Verlag (Ravensburg) 1968
02.12.2018 - Februar 2019

Im Garten

Eine Ausstellung zum Staunen, Entdecken und Mitmachen


Ob Paradiesgarten, Irrgarten, botanischer Garten oder der ganz gewöhnliche Schrebergarten – der Garten ist ein Thema mit vielen Facetten. Daher ist es wenig überraschend, dass der Garten und seine Pflanzen- und Tierwelt auch im Bilderbuch einen zentralen Stellenwert einnehmen. Dabei wird der Garten und seine historische Bedeutung und Nutzung nicht nur in fiktiven Geschichten oftmals zum Thema. Auch Sachbücher, wie illustrierte Naturkundebücher sowie Bildenzyklopädien, nutzen den heimischen Nutz- und Schaugarten, um Kindern die vielfältige Thematik und das Verständnis von Natur und Ökologie oder den Jahreskreislauf näher zu bringen.

In der Ausstellung »Im Garten» werden Originalillustrationen aus Sachbüchern und erzählenden historischen Bilderbüchern ebenso gezeigt wie pädagogisch aufbereitete Informationen zu Geschichte, Entwicklung und ökologischen Zusammenhängen zum Thema »Garten«. Zusätzlich sollen sich die Kinder dem »Garten» in zahlreichen Mitmach-Stationen spielerisch und kreativ nähern.

Informationen zur Ausstellung zum Herunterladen (PDF)

Die nachfolgenden Informationen sind im PDF-Format bereitgestellt. Mehr Informationen zum Thema PDF finden Sie in der Hilfe der Stadt Troisdorf.


Jan und Julia haben einen Garten, Margret Rettich, Oetinger Verlag 1978
Jan und Julia haben einen Garten,
Margret Rettich, Oetinger Verlag 1978
02.12.2018 - März 2019

Aus den Sammlungsbeständen des Bilderbuchmuseums


Parallel zur Mitmachausstellung „Im Garten – Eine Ausstellung zum Staunen, Entdecken und Mitmachen“ zeigen wir die erste von mehreren Ausstellungen, die Originalarbeiten und historische Bücher aus unseren inzwischen umfangreichen und vielfältigen Sammlungsbeständen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten präsentiert, weitere Bestandsausstellungen werden folgen.

Der Garten – ein kleines Stück Natur von Menschenhand gestaltet, welches eine große Rolle in unserem Leben spielt. Ob als Nutz- oder Ziergarten, als gezähmte oder frei wuchernde Pflanzenwelt ist der ‚Hortus‘ ein Thema im Bilderbuch seit der  Romantik. Im Gegensatz zum Wald als einem Ort der Gefahr und Bewährung verbindet der Garten als umfriedeter Grund Haus und Natur, Zivilisation und Wildnis. Hier hat der Mensch die Natur gezähmt und die ihr innewohnenden Gefahren weitgehend beseitigt, ohne das Moment kreatürlicher Spontanität und Schöpfungskraft ganz aufgehoben zu haben.

Um die Jahrhundertwende prägte Ernst Kreidolf (1863-1956) für eine ganze Generation von Zeichnerinnen und Zeichnern das Bild der Natur. Dabei vermied er jede kitschige Lieblichkeit und zeigte auch jene Widerborstigkeit und Gewalttätigkeit, die allen Vorgängen in der Natur innewohnen. Häufig blieb die Natur bloße Kulisse und hatte bestenfalls die Aufgabe, die emotionalen Befindlichkeiten der menschlichen Protagonistinnen und Protagonisten zu spiegeln. Mit der Umweltbewegung der 1960er Jahre wurden Flora und Fauna zu handelnden Subjekten, die eine neue Wertschätzung erfahren durften.

Von den 1960er Jahren bis in die unmittelbare Gegenwart hinein erfährt das Thema eine zunehmende inhaltliche wie ästhetische Ausdifferenzierung. Es finden sich hierbei sowohl realistische und lebensweltlich orientierte Bücher wie Margret Rettichs Jan und Julia haben einen Garten (1978) neben träumerisch-märchenhaften Arbeiten wie Leo Lionnis Wer macht die Blumen bunt? (1981).

Während Wilfried Blecher seinen Wendelin zwischen riesenwüchsigen Gartenblumen spazieren lässt (Wo ist Wendelin?, 1965), verbinden sich bei Irmgard Lucht (Die Wald-Uhr, 1987) sachlich korrekte Tier- und Pflanzendarstellungen mit einem beinahe paradieshaft anmutenden Naturverständnis.

In vielen Märchen sind Gärten, Felder und Wälder zentrale Handlungsorte und so finden sich diese häufig in der Illustration dargestellt. Nikolaus Heidelbach (Märchen der Brüder Grimm, 1995) lässt ein stämmiges Rotkäppchen selbstbewusst durch einen unheimlich wirkenden Wald stapfen und das Rotkäppchen von Sybille Schenker (2014) wandelt durch eine Landschaft, die von blumenhaft gestalteten Bäumen geprägt ist – ohne einen riesigen Wolf zu bemerken, der sie aus einem Versteck heraus beobachtet.


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