Aktuelle Ausstellungen im Bilderbuchmuseum Burg Wissem14.01.2018 - 11.03.2018: Die Kinderbibliothek der Familie Kleinebrahm25.02.2018 - 01.07.2018: Vater und SohnBurg Wissem Ausstellungsraum im Museum
Aktuelle Ausstellungen
im Bilderbuchmuseum Burg Wissem
14.01.2018 - 11.03.2018
Die Kinderbibliothek der Familie Kleinebrahm
25.02.2018 - 01.07.2018
Vater und Sohn
Burg Wissem
Ausstellungsraum im Museum

Inhalt

Ausstellungen im Bilderbuchmuseum

Januar bis März 2018
Éva Janikovszky. Große dürfen alles. Illustriert von László Réber. 2. Auflage. Mülheim a.d.R.: Anrich Verlag 1973 (Ausschnitt)
Éva Janikovszky. Große dürfen alles.
Illustriert von László Réber.
2. Auflage. Mülheim a.d.R.:
Anrich Verlag 1973 (Ausschnitt)
14.01.2018 - 11.03.2018

Die Kinderbibliothek der Familie Kleinebrahm


Bücher gehören zu den treuesten Begleitern unserer Kindheit – jedoch entwachsen wir ihnen und verlieren sie zumeist aus den Augen. Wenn eine private Kinderbibliothek erhalten bleibt und dokumentiert werden kann, ist dies schon ein seltenes Glück. Die fast 600 Bücher, um die es hier geht, stammen aus dem Besitz der Kinder einer westdeutschen Familie und spiegeln auf einzigartige Weise die literarische, künstlerische und gesellschaftliche Entwicklungen der Zeit wieder.

Die Hausbibliothek fällt hinsichtlich ihres Umfanges wie ihrer Vielfältigkeit aus dem Rahmen des Üblichen. Zumeist in den 1970er und 1980er Jahren erschienen, finden sich klassische kinderliterarische Texte wie »Pu der Bär« von A. A. Milne und Märchensammlungen der Brüder Grimm neben zeitgenössischen Büchern wie »Wir pfeifen auf den Gurkenkönig« von Christine Nöstlinger und zahlreichen Sachbüchern.

Die Bilderbuchillustration ist durch namhafte Künstlerinnen und Künstler wie Janosch, Hilde Heyduck-Huth und Ali Mitgutsch vertreten. Unser Blick auf diese Zeit wird erweitert durch zahlreiche Originalillustrationen aus den Beständen des Bilderbuchmuseums.

Illustration von e.o. plauen zum Buch »Vater und Sohn«, Bd. 3, neue Ausgabe, Konstanz: Südverlag, 1982
Illustration von e.o. plauen zum Buch
»Vater und Sohn«, Bd. 3, neue Ausgabe,
Konstanz: Südverlag, 1982
25.02.2018 - 01.07.2018

Vater und Sohn

Bildgeschichten von e.o.plauen
und Ulf K.


»Vater und Sohn« – dies sind heitere Bildergeschichten in Schwarz-Weiß, zumeist ohne Worte erzählt. Im Mittelpunkt aller Bilderfolgen stehen ein strubbelhaariger Sohn und ein kugelförmiger Vater mit Glatze und Schnauzbart. Beide, Vater und Sohn, bilden ein liebevolles Gespann, das zumeist damit befasst ist, die Probleme des Alltags zu bewältigen. Zum ersten Mal erschien die Bilderfolge rund um »Vater und Sohn« am 13. Dezember 1934 mit dem Titel »Der schlechte Hausaufsatz« und wurde schnell zum großen Erfolg – und damit auch Ziel für Propagandazwecke des »Dritten Reiches«, dem e.o.plauen alias Ehrich Ohser (1903 – 1944) von Grund auf ablehnend gegenüberstand. Als Buchillustrator, vor allem als Karikaturist, hatte er mit diffamierenden Zeichnungen den Hass der Nationalsozialisten auf sich gezogen. Die Folge war ein Berufsverbot, das erst durch das Zulegen seines Pseudonyms e.o.plauen und unter der Auflage, sich nicht mehr politisch zu betätigen, aufgehoben werden konnte. Die Denunziationsschrift seines Nachbarn führte 1944 trotzdem zur Verhaftung Ohsers durch die Nazis und zum Selbstmord des Illustrators.

Mehr als 80 Jahre später gelingt schließlich, was vielleicht schon längst hätte getan werden sollen: Die Illustratoren Ulf K. und Marc Lizano rufen »Neue Geschichten von Vater und Sohn« ins Leben. Traditionell in der Art »stumm« zu erzählen und die Protagonisten in ihren »klassischen« Erscheinungsformen auftreten zu lassen, siedeln die »Neuen Geschichten« mit Stil und Inhalten in unserer Jetztzeit. Damit wirken sie alt und neu zugleich und bilden damit eine gelungene Reminiszenz an Vergangenes ohne zu kopieren.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Erich-Ohser – e.o.plauen Stiftung.

Informationen zur Ausstellung zum Herunterladen (PDF)

Die nachfolgenden Informationen sind im PDF-Format bereitgestellt. Mehr Informationen zum Thema PDF finden Sie in der Hilfe der Stadt Troisdorf.



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