Aktuelle Ausstellungen im Bilderbuchmuseum Burg Wissem12.06.2016 - 28.08.2016: Das ist doch keine Kunst03.07.2016 - 18.09.2016: Robinson und Robinsonaden03.09.2016 - 06.11.2016: Wolf und Leonard Erlbruch
Aktuelle Ausstellungen
im Bilderbuchmuseum Burg Wissem
12.06.2016 - 28.08.2016
Das ist doch keine Kunst
03.07.2016 - 18.09.2016
Robinson und Robinsonaden
03.09.2016 - 06.11.2016
Wolf und Leonard Erlbruch

Inhalt

Ausstellungen im Bilderbuchmuseum

Juli bis September 2016
Comic-Porträts oben v.l. Ruthe, Flix, Sauer, 2015; Fotos unten v.l.: Ralph Ruthe (© Björn Gaus), Felix Görmann (© Flix), Joscha Sauer (© Sauer)
Comic-Porträts oben v.l. Ruthe, Flix, Sauer, 2015; Fotos unten v.l.: Ralph Ruthe (© Björn Gaus), Felix Görmann (© Flix), Joscha Sauer (© Sauer)
12.06.2016 - 28.08.2016

Das ist doch keine Kunst

Comics und Cartoons zwischen Shit happens, Nichtlustig und Schönen Töchtern


Drei der profiliertesten deutschen Comic- und Cartoonzeichner sind nach ihrem ersten großen Auftritt in der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen zu Gast in der Burg Wissem Troisdorf. Ralph Ruthe, Joscha Sauer und Flix (Felix Görmann) bestimmen seit Jahren maßgeblich die Szene des deutschen Comics und Cartoons und zeigen mit ihren Arbeiten deutlich die Übergänge und Grenzen des Mediums auf. Ralph Ruthe ist besonders für seine täglichen Katastrophen, die den Protagonisten in »Shit happens« geschehen, bekannt. Bei Joscha Sauer finden neben den selbstmörderischen Lemmingen die Yetis oder der in der Wand wohnende Herr Riebmann ebenso durchgehend Beachtung wie der Tod und sein Pudel, Fäkalini, Ninjas, Außerirdische oder die Wissenschaftler Wilson und Pickett. Während Ruthe und Sauer den Cartoon, also das Einzelbild, bevorzugen, zeichnet Flix umfangreiche und manchmal an literarische Vorlagen angelehnte Comics. So werden hier Faust oder Don Quijote höchst originell neu erzählt. Ist dies aber Kunst? Schauen Sie doch selbst.

Informationen zur Ausstellung zum Herunterladen (PDF)

Die nachfolgenden Informationen sind im PDF-Format bereitgestellt. Mehr Informationen zum Thema PDF finden Sie in der Hilfe der Stadt Troisdorf.


Robinson Crusoe Building his First Dwelling, 1930, Felicien Baron de Myrbach-Rheinfeld
Robinson Crusoe Building his First Dwelling, 1930, Felicien Baron de Myrbach-Rheinfeld
03.07.2016 - 18.09.2016

Robinson und Robinsonaden

Die Sammlung Reinhard Stach


Nur wenige Werke der Weltliteratur haben einen nachhaltigeren Einfluss auf die Kinder- und Jugendliteratur ausgeübt als Daniel Defoes (1660–1731) Roman »Das Leben und die seltsamen Abenteuer des Robinson Crusoe«, der erstmalig 1719 in London erschien. Neben Übersetzungen entstanden schon nach kurzer Zeit Bearbeitungen und Fortschreibungen, die sich zunehmend an ein junges Lesepublikum richteten. Schon im 18. Jahrhundert begann sich die Robinsonade von der literarischen Person »Robinson« zu emanzipieren und es entstanden Gruppen- und Familienrobinsonaden (»Schweizerischer Robinson«). Die »Robinsonade« als kinderliterarisches Genre stellt häufig das Abenteuer und die erfolgreiche Bewährung in den Mittelpunkt der Erzählung und greift gerne zu den Instrumenten der Modernisierung und der Genremischung. Von besonderem Interesse ist natürlich die Geschichte der Robinson-Illustration, die bereits seit der Erstveröffentlichung unser Bild des einsamen Helden wesentlich mitprägte. Schon im 18. Jahrhundert bildete sich eine eigene Bildtradition aus, der fast alle Illustratorinnen und Illustratoren bis in die Gegenwart verpflichtet blieben. Dank einer großzügigen Schenkung durch Frau Maria Stach konnten mehr als 1000 Bücher, Medien und Dokumente zu diesem Themenkreis dem Sammlungsbestand des Bilderbuchmuseums hinzugefügt und unseren Besucherinnen und Besuchern zugänglich gemacht werden.

Leonard Erlbruch, Einsamer Jäger, Freie Arbeit, o.J.
Leonard Erlbruch, Einsamer Jäger, Freie Arbeit, o.J.
03.09.2016 - 06.11.2016
Väter und Söhne II:

Wolf und Leonard Erlbruch


Früher war es oft so, dass zumindest eines der Kinder den Beruf erlernte, den auch der Vater schon innehatte. Doch wie sieht dies heute z.B. im Fachbereich Illustration aus?

In der ersten Präsentation der Reihe »Väter und Söhne«, die im Frühjahr 2013 erfolgte, zeigte das Bilderbuchmuseum eine Auswahl von Arbeiten des Malers Karl Heidelbach (1923 – 1993) und seines Sohnes Nikolaus (geb. 1955), einem der bekanntesten deutschen Illustratoren der Gegenwart. Jetzt widmet sich das Bilderbuchmuseum dem Vater-Sohn-Künstlerpaar Wolf und Leonard Erlbruch.

Der Durchbruch als Bilderbuchillustrator gelang dem Absolventen der Essener Folkwang Schule Wolf Erlbruch 1989 mit dem Buch »Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat«. Seitdem – und hier ist die Rede von mehr als 25 Jahren – prägte Wolf Erlbruch einen neuen Bilderbuchstil, der die Entwicklung der Bilderbuchkunst maßgeblich beeinflusste. Seinem Sohn Leonard widmete Wolf Erlbruch das gleichnamige Bilderbuch »Leonard« (1991).
Leonard, 1984 geboren, begann nach dem Abitur mit dem Studium der Illustration an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Im Februar 2013 absolvierte er sein Diplom, illustrierte aber während seines Studiums bereits mehrere Kinderbücher in verschiedenen Verlagen. Neben seinen illustrativen Arbeiten setzt sich Leonard Erlbruch mit der Kunst der freien Grafik auseinander, die ebenfalls in der Ausstellung gezeigt werden wird.

Informationen zur Ausstellung zum Herunterladen (PDF)

Die nachfolgenden Informationen sind im PDF-Format bereitgestellt. Mehr Informationen zum Thema PDF finden Sie in der Hilfe der Stadt Troisdorf.



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