Besucher-Portal Burg Wissem

Stadt Troisdorf

Ausstellungen:

Dauerausstellung

Auf einer Fläche von 100 m² beleuchtet die Dauerausstellung Aspekte des Naturschutzes sowie die Geschichte der Wahner Heide und des Königsforstes unter dem Motto "Natur erzählt Geschichte(n)".

Blick in die Ausstellung

Blick in die Ausstellung, Foto: Stadt Troisdorf

Zwei Ausstellungsbausteine, die in allen vier Portalen gleich gestaltet wurden, sind dem Naturschutz und der Besucherlenkung gewidmet.

Wahner Heide und Königsforst im Überblick

Beamerprojektion auf die Wahner Heide-KarteAuf einer 3 x 5 Meter großen Bodenplatte werden Wahner Heide und Königsforst im Überblick gezeigt. Mit Hilfe von Projektionen lassen sich lohnenswerte Ziele entdecken. Die Ausstellung informiert zudem über das Wegenetz in Wahner Heide und Königsforst. Besucher können ihre Wanderung oder Fahrradtour von der Burg aus planen und starten. Auch das Gesamtprojekt Wahner Heide - Königsforst und die anderen Portale werden kurz vorgestellt. Ergänzend zum Ausstellungsmodul hält der Infodesk verschiedene Wanderkarten und GPS-Geräte mit vorprogrammierten Touren bereit.

Die Wahner Heide gehört in Teilen zum "Nationalen Naturerbe"

Informationen der Deutschen Bundesstiftung UmweltDieser Teil der Wahner Heide sowie 32 weitere Naturerbeflächen in ganz Deutschland sind in das Eigentum der DBU Naturerbe GmbH, einer Tochter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), übergegangen. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, diese Flächen - überwiegend ehemalige militärische Übungsplätze - für den Naturschutz zu sichern. Das DBU-Modul bietet dem Besucher die Möglichkeit, sich über alle 33 Flächen der DBU in Deutschland zu informieren.

"Natur erzählt Geschichte(n)"

Schafe in den Aggerauen... so lautet der thematische Schwerpunkt des Portals Burg Wissem. Fünf interaktive Stationen und ein Ruheraum laden dazu ein, sich in die Geschichte der Wahner Heide und des Königsforstes zu vertiefen. Schon seit vorgeschichtlicher Zeit von Menschen besiedelt, ist die Wahner Heide eine uralte Kulturlandschaft, geprägt durch das Miteinander von Mensch und Natur.

Wahner Heide und Königsforst im Wandel der Zeit

Startbild des EinführungsmodulsAm Anfang der Ausstellung bietet ein medialer Zeitstrahl eine Einführung in die Geschichte. An weiteren Stationen werden thematische Schwerpunkte über die Jahrhunderte hinweg vorgestellt.

 

Die Vergangenheit kommt ans Licht

Vitrine mit Fundstücken aus der Wahner Heide Zahlreiche archäologische Fundstellen in der Wahner Heide zeugen von der Lebensweise der Menschen. Mit Hilfe einer Taschenlampe lassen sich einige charakteristische Funde hinter Glas beleuchten. Man kann steinzeitliche Werkzeuge, Scherben von keltischen Graburnen oder die berühmten "Bleimöps" entdecken und deren spannende Geschichte kennenlernen.

Ressourcen werden nutzbar gemacht

Töpfer Die Natur ist die Lebensgrundlage der Menschen. Welche besonderen Ressourcen in Wahner Heide und Königsforst genutzt wurden und welche Handwerke damit gearbeitet haben, verraten Drehklappen. Außerdem erfährt man etwas über altertümliche Rezepte und Heinrich Heines Vorliebe für die hiesige Küche.

200 Jahre Militärpräsenz im Zeitraffer

Nachbildung des Telegrafen Als 1815 das Rheinland preußisch wurde, hatte das auch für die Wahner Heide weitreichende Folgen. Aus dem anfänglichen Revueplatz wurde einer der größten Truppenübungsplätze des Kaiserreiches. Ein Film skizziert die Militärgeschichte des Gebietes. Eine technische Errungenschaft aus dem 19. Jahrhundert, der optische Telegraf, kann am vereinfachten Modell ausprobiert werden. "Nichts Neues" könnte eine Nachricht an die Heeresspitze nach Berlin lauten.

Treffpunkt Heide und Königsforst

Kabarettist Sebastian Pufpaff Ein Ausstellungsmodul mit sechs Filmeinspielungen des Kabarettisten Sebastian Pufpaff lenkt den Besucher in die Gegenwart. Was heutzutage in der Wahner Heide und dem Königsforst passiert, wird satirisch auf's Korn genommen und lädt zum Nachdenken ein: Was man ernst meint, sagt man am Besten im Spaß (Wilhelm Busch)

Sagen und Legenden aus Wahner Heide und Königsforst

Kindern beim Stöbern im Ruheraum Im Ruheraum bekommt der Besucher nicht nur mittels Landschaftsbildern und -geräuschen einen Vorgeschmack auf die Schönheiten des Naturschutzgebietes, sondern er kann über Kopfhörer alten Legenden und Erzählungen aus der Region lauschen. Das hilfreiche "Männlein vom Güldenbach" gehört ebenso dazu wie die mordlüsterne "Bensberger Blutkugel".